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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 186

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
Jüdische Geschichte [Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 186 (sequence 18)
Language
German
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186 Recensioneri. versehen war, was bei den früher«, z.B. den Alepandrinern, geleugnet werden muß, und wir können daher den Text, wie er ihn vor sich gehabt, sehr genau beurtheilen, da er nicht durch Unkenntniß, wie oft die Andern, die Stellen anders übersetzte, — woraus die Gelehrten des vorigen Jahrhunderts oft die wunderlichsten Lesarten heraus klauben zu können glaubten. — Wir erhalten daher für unsern jetzigen masoretischen Text eine ziemlich alte Autorität. Er fällt ferner in eine Zeit, von der es uns noch nicht zur Genüge bekannt, ob sie Vocalzeichen gehabt hat; aber seine mit unsrer Vocalisation so genau übereinstimmenden Uebersetzungen, sowie selbst der Versuch grammatischer Arbeiten bürgen uns fast bestimmt für das seine Zeit übersteigende Alter derselben. Für die Geschichte aber ist diese Erscheinung seiner Uebersetzungen höchst bedeutsam; man erkennet daraus wohl zuerst die Nothwendigkeit derselben, wie nämlich sowohl das Hebräische des Urtextes als auch die chaldäische Ueberfttzung, welcher Sprache sich doch die Gaonim bedienten, bei weitem nicht mehr zum Verständnisse der Bibel hinreichten; man sieht ferner, wie wenig es als kezzerisch galt, die Bibel der heiligen Sprache zu entkleiden und sie überall zugänglich zu machen, da selbst ein Gaon es thun durfte, ein solches Werk die Erlangung der Gaonstelle nicht verhinderte; endlich ist auch schon die damalige Verbreitung des Arabischen daraus kenntlich, sowie er überhaupt die meisten seiner Werke in dieser Sprache verfaßte. >— Er wirkte auch drittens als Philosoph, denn außer der philosophischen Richtung, die schon seine biblischen Uebersetzungen und Erklärungen zeigen, arbeitete er noch sein bekanntes Emunoth Wtdeoth, Glaubens-

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