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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 1 · p. Seite 101

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 101 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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Peter Beer, Leben u. Wirken d. Maimonides. 101 zufließen scheinen; weil sie allen Forderungen von Außen zu genügen meinen, sind sie in einer etwas egoistischen Manier auf die böse, welche durch ihre abweichenden Ansichten jene besseren Maßregeln zuückhalten können. Anders der^ Theologe. Sein Bestreben muß darauf gerichtet sein, das, was äußerlich geschaffen ist oder geschaffen werden soll, vorher im Gemüthe seiner Glaubensgenossen begründet zu haben; die neue Einrichtung muß zu seiner Beruhigung eine Form sein, die für das Herz derer, welche sich ihrer bedienen, der wahre Abdruck ihrer Empfindung ist, die Beziehungen auf die politische Frage können ihn anregen, dürfen ihn aber nie bestimmen; er muß darum schon behutsamer zu Werke gehen. Sein Gesetzbuch ist, die bestehende Form zu erhalten, aber die Scheidewand zu zerbrechen, welche die Zeit zwischen sie und die ewige Idee gestellt, in beide wieder neues Leben zu schaffen und sie in das richtige Verhältnis« zu einander zu setzen. Aber wie soll dies dem Geistlichen möglich werden, wie kann er diese einzig natürliche und wirksame Reform in seiner Gemeinde walten lassen, wenn diejenigen, welche schon ihres regsameren und biegsameren Geistes wegen und durch ihre größere Vertrautheit mit den Bedürfnissen der Zeit seine natürlichen Verbündete sind, mit kalter Verachtung allem Alten begegnen, schon mitleidig die Achseln zucken, wenn man sie von ferne daran mahnet! Ihnen Achtung vor den Männern ihres Glaubens, vor ihren Leistungen beizubringen, müssen treue, mit Liebe zur Wahrheit und mit Einsicht geschriebene Darstellungen so manches der edlen und wackern Vorfahren nicht wenig beitragen; und wer könnte auch hier mit mehr Vortheil hervor-

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