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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 1 · p. Seite 100

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 100 (sequence 4)
Language
German
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1VÜ R e c e n s i o n e n. gionsschriften seiner Väter, wie in die philosophischen Schriften ausländischer Weisen eignete, er, der in den Schachten talmudischer und rabbinischer Gelehrsamkeit und ihren Labyrinthen den Faden gefunden, und die Schätze alles Wissens seiner Zeit mit dem Zauber seines Geistes gehoben, er hat dies Wogen beschworen, die ) feindlichen Elemente vereinigt oder ausgeschieden und so eine feste Anweisung geschaffen, für den, wie er sich ausdrückt, „der von der einen Seite zwar seiner Vernunft Gehör zu geben geneigt ist, von der andern Seite aber durch den gemeinen Sinn der heiligen Schriften in's Gedränge kommt, und so in die größte Verlegenheit gesetzt ist." Aber auch noch von einer andern Seite sind uns die historischen Studien über das Leben und Wirken berühmter Israeliten überhaupt wichtig und bedeutsam. Mit dem vielseitigen Trachten nach Neuerungen, mit den mannigfachen Versuchen, alles Alte, wenn auch nicht Veraltete, blos, weil es nicht der Gegenwart angehört, zu derogiren und mit ungezügelter Hast wegzuschaffen, hat sich eine unselige Verachtung gegen alles Alte, eine Geringschätzung der Leistungen der Vergangenheit auf deyr Gebiete des Glaubens auf eine schmerzliche Weise verbunden. Diese verkehrte Ansicht hat vorzüglich den Theologen, gegenüber den Laien, viel zu schaffen gemacht. Diese, vorzüglich-von einem praktischen Interesse geleitet und gar oft bemüht, wenn auch äußerlich nur blendende Institute einzurichten, verlangen von Len jungen Geistlichen eilige Entfernung aller derjenigen Momente, die eine Absonderung und Trennung veranlassen, und darum auf den Verschub einer bürgerlichen Gleichstellung ein-

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