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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 1 · p. Seite 92

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 1
Article
Über die synagogische Zulässigkeit und Einrichtung der Confirmation
Date
1835-01-01
Page
Seite 92 (sequence 25)
Language
German
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SS V. über die synagogische Zulässigkeit von diesem Gelübde alles abhängen möchte: Religiosität, Sittlichkeit, Gewissenhaftigkeit, das ganze Lebensheil derer, die die Menschheit nun aus seinen Händen empfängt. Darum wird er es so feierlich und wirksam als nur möglich zu machen suchen; er wird durch einen zweckmäßigen vorausgehenden Gesang von den Confirmanden deren Gemüth sich erhebend dazu vorbereiten lassen, und dann in einer kurzen Anrede an dieselben, worin er die ganze Fülle seines religiösen und theilnehmenden Gefühles aufbietet, ihnen das große Wort, das sie jetzt aussprechen, für zeitlebens wichtig und unvergeßlich zu machen streben. — Das Gelöbniß in viele Theile zerstückeln, wie dies nach einer gewissen Agende geschiehet, würde nur den andachtvollen Aufschwung zersplittern und den Totaleindruck schwächen. Also nur eine Frage: Wollet ihr rc., worauf die Confirmanden nebst oder ohne Handschlag antworten: Ja, mit Gottes Hülfe! — Diesem feierlichen Momente, welchen der Redner mit passendem Nachworte begleitet, folge 3) die Einsegnung von den Eltern, oder bei Waisen von den Pflegeeltcrn oder dem confirnrirenden Geistlichen. Mögen immerhin zu diesem Ende auch die Mütter der Confirmanden neben deren Vätern, und zwar um keine Störung und Unterbrechung zu verursachen, schon vom Beginn der Handlung an, in der Männersynagoge in einer Reihe hinter den Confirmanden sitzen, wie dies auch in sämmtlichen Synagogen meines Rabbinats geschiehet. Dies, so wie das Händeauflegen bei'm Segengeben, kann, schon nach den obigen Andeutungen, nicht anstößig er-

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