Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 12)
- Language
- German
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gegen d. bürgerl. Gleichstellttttg der Inden. 63 Ich vermesse mich nicht, über seine anderweitigen thcologischen Ansichten zu. urtheilen, so wenig wie über seine streng-theologischen Kenntnisse, ich kann blos über die Kenntnisse der hebr. Bibel und der Rabbinen sprechen. In ersterer ist Hr. Nr. H. bewandert, wie es scheint, auch im Talmud; er weiss es genau *), daß der Verfaffer des Hiob Ethan der Esrachite, Verfasser des 89. Psalmes ist — streitet nicht, es wird hinlänglich durch einige bei beiden vorkommende Wörter bewiesen. Hiob eristirte allerdings, was ja schon daraus hervorgeht, daß er Ethan hieß, mag auch der Talmud sagen, er habe nicht existirt, das ist sehr einfältig von ihm gcurtheilt; zwar ist dies blos eine unter vielen Ansichten im Talmud, das weiss aber Hr. H. besser, der Talmud behauptet es unbezweifelt. Ihr wollt von seiner Besähigung wissen, über dieses großartige, aber auch schwierige Product jüdischer Poesie zu urtheilen; diese liegt klar vor, die Lericographie wird von ihm mit gar vielen schönen Entdeckungen bereichert. So glaubten wir bis jetzt in den Worten und -Q3 Nachkommen zu erblicken, obgleich die Etymologie des zweiten Wortes nicht ganz klar war; aber sonderbarer Jrrthum! Hr. H. belehrt uns ganz anders. ץ) heisst der Buchstabe Nun, P gleich rnp.2/ d. h. der Buchstabe J°d7s° da,;v b.de« die Neinsten Buchstaben des Alphabeth und daher auch der *) Es findet sich dieses Alles Ln einer Reccnsion des Commcntars über Hiob von Umbrcit in Heidelberg in dem Journal für Prediger. ׳