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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 1 · p. Seite 17

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 1
Article
Die wissenschaftliche Ausbildung des Judenthums in den zwei ersten Jahrhunderten des zweiten Jahrtausends bis zum Auftreten des Maimonides
Date
1835-01-01
Page
Seite 17 (sequence 5)
Language
German
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Les zweiten Jahrtausends. 17 verfolgte und nur spärlich zuweilen auch auf die andre übertrug, bis endlich durch Maimonides der Höhepunkt erreicht wurde, auf welchem es den französischen Rabbinen schwindelte, und nun der Kampf auch wirklich mit Eifer ausbrach. Die Wissenschaft des Judenthums, wie sie in Persien galt, hatte sich schon früher nach Afrika und mit der Einwanderung der Araber auch nach Spanien verbreitet und fand von nun an dort ihre Hauptpflege. Zwar hatte sich schon früher die unmittelbar mit Palästina verbundene italische Richtung dort geltend machen wollen, indem vier bedeutende Männer aus Cairo, von einem arabischen Seeräuber gekapert, in verschiedene Gegenden hin verkauft wurden, von diesen Einer, Moses, mit seinem Sohne Henoch nach Spanien gebracht wurde und das jüdisch-gelehrte Wesen daselbst zum Theile umgestaltete. Jedoch hatte die niemals unterbrochene Verbindung mit Babylon und seinen Geonim diesen Einfluß nicht gehörig aufkommen lassen, und erst nachdem diese Richtung in Afrika durch Chananel, Sohn Chuchiel's, eines dieser vier Gelehrten, der seinen Sitz in Kairan (dem alten Cyrene) erhielt, und dann wieder durch dessen Schüler Isaak ben Jakob aus Fez vermittelt worden, konnte sie Bahn brechen. — Außer diesen talmudischen Bestrebungen waren wissenschaftliche Versuche schon sehr weit gediehen. In allen Zweigen *1 Über den eigenthüinlichen Weg, den die Jtaliäner eingeschlagen hatten, und über die sogleich folgende Geschichte der vier von dort nach verschiedenen Gegenden hin zerstreuten Gelehrten ist zu vergleichen Rapoport in der Biographie des Nathan ben Jechiel A. S? und in Kalir, Zusätze zu A. 1?. S

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