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Menorah · 1932-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1932) · p. 311

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
10 (1932)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1932)
Article
Holzsynagogen in Polen
Date
1932-07-01
Page
311 (sequence 15)
Language
German
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IRI
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Synagoge Brzozdowce: Grundriß (Erster Stock) Dach und Wand. Der Synagogenbau des 16. bis 18. Jahrhunderts erhalt auch dieses Gesimse als Übergang vom Dach zur Wand. Die Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erbauten Synagogen aber zeigen, wie die Bauernhäuser und Kirchen dieser Bauperiode, einen glatten horizontalen Vorsprung. Die Altane und Laubenhäuser'2) einerseits, die Arkadengänge bei den Holzkirchen andererseits, wurden vorbildlich für die den Synagogen vorgelagerten offenen Hallen und Galerien. Die polnischen Zimmedeute haben die Altane und Laubengänge oft reicher ausgestaltet, indem sie zwischen Säule und Kopfriegel eine Knagge einschalteten oder aber indem sie Bretter an die Säulen schlugen und diese dann nach einem Korbbogen oder Segment ausschnitten. (Zum Beispiel Haus in Peczenyzin.) Schließlich mag noch auf jene Form hingewiesen Aver den, welche den russischen Einfluß zeigt, wobei das Iiängesäulchen oder das Hängebrett, das zwischen zwei Säulen angebracht wurde, in Erscheinung tritt. Da — was wohl häufig geschah — polnischen Handwerkern auch die Errichtung der Synagogen anvertraut wurde, ist es natürlich, daß sie bei Galerien und Vorhallen dieser Bauten jene soeben besprochenen Arien der architektonischen Ausgestaltung, die ihnen von der Profanarchitektur geläufig waren, auch hier angewendet haben. Als Füllung *~) Vgl. die Kirchen in Drohobycz und in Kulikow hei Ckodorow.

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