Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 10 (1932)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1932)
- Article
- Holzsynagogen in Polen
- Date
- 1932-07-01
- Page
- 309 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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© * 5> •sj 'S «0 t* Jt- Bir/ifwn Synagoge Drzozdowcr: Grundriß (Erdgeschoß) skulptiert. Die ganze Höhe und Breite der Doppeltürchen, die den Schrank zur Aufbewahrung der Thora verschließen, füllt ein Relief in zierlicher Ausführung, das in verschiedenen Arabesken einen siebenarmigen Leuchter zum Motive hat. Zu beiden Seiten des Schrankes erheben sich vier reich und mannigfaltig ornamentierte Säulen, um die sich Weinranken winden. Hinter den Säulen schweben über den Weinranken skulptierte Gestalten gleich Riesenadlern mit ausgebreiteten Flügeln50)-" Stellung des hölzernen Synagogenhaues -in Polen zum landesühliclien r\n mehreren Stellen seiner Abhandlung über die hölzernen Synagogen in Polen weist M. Bersohn auf Grund geschichtlicher Daten nach, daß Juden als Architekten bei Synagogenbauten tätig gewesen sind. Aus diesem Ergebnis seiner Forschung glaubt Bersohn folgern zu können, daß jene Bauten Ausflüsse einer speziell jüdischen Kunst seien. Die Möglichkeit einer solchen Kunst erscheint fürs erste wenig wahrscheinlich. Ist doch eines der Hauptmerkmale sonstiger Stiihildung: die feste künstlerische Tradition, bei den Juden immerfort gefährdet und erschüttert gewesen durch das Leben unter verschiedenen Völkern. Allerdings: Der Gedanke, daß jüdische Handwerker an diesen Holz Synagogen mitgebaut haben, ist nicht von der Hand zu weisen. B(,j 31. Bersoiiu, Einige Worte über dia alten R'olzsynagogtn usw.