Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 10 (1932)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1932)
- Article
- Holzsynagogen in Polen
- Date
- 1932-05-01
- Page
- Seite 230 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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230 MENORAH taler Spiegel entsteht. Man hat sich jedoch mit dieser einfachen Lösung nicht begnügt, sondern hat zwischen Wand und dem Dachsaum als vermittelndes Glied eine große Hohlkehle eingeschaltet. Konstruktiv ist das Gesimse derart ausgebildet, daß an den über die Wandflucht vorragenden Stichen eine profilierte Saumpfette mit einem Zapfen angearbeitet wird; um die Hohlkehle selbst schalen zu können, sind an die Stiche, sowie an den zu diesem Zwecke eingebundenen Hängesäulen ausgeschnittene Kopfbänder angeplattet, an welchen dann die Bretter befestigt werden. Gegen die Blockwand ist die Hohlkehle durch ein Profil, einen Rundstab oder einen mit Rundstab und Hohlkehle profilierten Balken abgeschlossen, der mittels Holznägeln an der Wand befestigt wird. 8. Stiegen. Die Treppen zeigen ein bedeutendes Steigungs Verhältnis. Sie sind entweder in den Laubengängen oder im Innern des Gebäudes angelegt. Die Treppen, die bei den Synagogen verwendet w7erden, zerfallen ihrer Form nach in gerad- und gemischtläufige. In konstruktiver Hinsicht setzt sich die Treppe zusammen aus den Treppenstufen, den Wangen und dem Geländer. Die Treppenstufen sind entweder nur aus der Setzstufe (siehe