Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1930)
- Article
- Brief aus Polen
- Date
- 1930-11-01
- Page
- Seite 583 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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H1UKF AUS POLKN;*>83 Brand eines eruptiven Schachtes in Bon/slam für die Lungen heilsam sein. Dem Laien erscheinen alle Instrumente, mit denen man bohrt, fast enttäuschend primitiv. Motoren treiben die Bohrer an. Ein Mann geht fortwährend langsam im Kreis um eine Art Bassin, eine horizontale Eisenslange in der Hand. So simpel seine Bewegung und seine Tätigkeit auch aussieht, so schwierig mag sie in Wirklichkeit sein. Die Fachleute berichten, dal.) die Kunst des Arbeiters darin besteht, den Grad und die Art der Bohrungsscliwierigkeil. beziehungsweise die kleinen und großen Widerstände des Gest eins in der Hand zu fühlen. Die Hand des Arbeiters muß also eine stark entwickelte Taslcmplindlichkeit haben und teilweise die Funktion des Auges ersetzen, das bei der Erdölgewinnung ja überhaupt ausgeschal (et ist. Wird zufällig durch einen hineingefallenen Gegenstand, eine große Schraube etwa, das Bohrloch verstopft, so wendet man sinnreiche und listige Milte] an. das Hindernis wieder hervorzuholen. Instrumente von schlauer Grill - und Fangfähigkeit, die im Finstern tasten. Ihre Bemühungen erinnern etwa an die Versuche, einen Pfrop-