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Menorah · 1930-11-01 · Heft 11-12 (November 1930) · p. Seite 567

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
8 (1930)
Issue
Heft 11-12 (November 1930)
Article
Der Weltkrieg als ein Wendepunkt im sozialen und wirtschaftlichen Leben des Ostjudentums
Date
1930-11-01
Page
Seite 567 (sequence 11)
Language
German
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DER WELTKRIEG ALS EIN WENDEPUNKT 56 7 ..ORT "-Fachschule in Koivno, AbteHuwj: Mechanische Schlosserei Ergebnisse einer jahrhundertelangen Entwicklung wurden zerstört; die Juden waren wieder völlig entwurzelt und zu Lul tmensclien verwandelt. Ein Teil der Juden, der gewisse Bildung besaß, versuchte sich in Angestellte, ein linderer sich in Fabrikarbeiter des einzigen Brotgebers, des kommunistischen Staates zu verwandeln. Die Kcihen der ungeheuren kommunistischen Bureaukralie wurden besonders in den ersten Jahren des Kommunismus gerade von den Juden überflutet. Viel schlimmer stand es aber mit dem Eindringen der Juden in die Fabriken. Die Fabrikstädle waren von Arbeitslosen, die von dem übervölkerten platten Land kamen, überfüllt. Die Juden, die nur wenig Verbindungen unter der Fabrikarbeiterschaft haben, und auch körperlich im Vergleich mit den Bauernsöhnen schwächer entwickelt sind, schnitten bei dem Wettbewerb ziemlich schlecht ab und wurden nur in einer kleinen Zahl in die Fabriken aufgenommen. Nur seit dem Inkrafttreten des Fünfjahrplans gegen Ende des Jahres 1928, der die Anfrage nach Arbeitern stark steigerte, haben sich gewisse neue Möglichkeiten für das Eindringen der Juden in die Staatsinduslrie geboten.

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