Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- 143 (sequence 5)
- Language
- German
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Stellung so mancher Ciri11 >a111 n 1414 mul.be oft zumindest mehrere Ar beilsjahre beanspruchen — sie \v;ir also mit der dauernden SeÜhafiigkeil der Eigentümer verknüpft und kam nur für Bemittelte und Vornehme in Frage. Die nomadisierenden Stämme dagegen, wie auch die ärmere Stadtbevölkerung, haben sieh entweder mit Nalurhöhlen begnügen müssen, oder aber begruben sie ihre 'Föten in der Knie und bedeckten die Grabstede mit einem schweren Stein. Falls Zeil und Mittel es erlaubten, hat man wohl auch reichen1 Grabmälcr errichlel, wie etwa das Grab, das Frzvaler Jakob seiner Frau Habel am Wege \on Jerusalem nach Bel-Lechem gebaut hat. Uber die Form dieser ersten Grabmonumente lassen sich nur Vermutungen anstellen. Über Massengräber l'ür die in Schlachten gefallenen Krieger berichtet der Talmud. Fs wurden zur Bezeichnung eines solchen Friedhofes an dessen Grenzen Steine aufgestellt und mit Kalk bestrichen. Es waren dies vielleicht die ersten Grabsteine stehender Form. Die über die Einzelgräber gelegten Steine — also liegender Form — waren wohl ursprünglich jeden Schmuckes und jeder Inschrift bar: sie hatten nur die Aufgabe, die Grabstclle anzudeuten und durch ihre Größe und Gewicht vor Überfällen von Menschen oder Tieren zu schützen. In der Folge haben sich mit der wachsenden Bevölkerungszahl der Städte und Dörfer richtige Friedhöfe mit nahe aneinandergereihten Steinen gebildet. Die liegende Form der Grabmäler ist bis auf den