Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- 142 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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- Safed 1× ep/1046078
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Al)l>. -'/. OssLiarien in der Grabanlnye unter dem jetzigen Md.schinenliaus der hc bräischen Universität Das (Jssinir rechts /.s7 mit dem dazugehörigen dachßirmigen Deckst, in rerschen. sin/genommen dank der Erlauhnis des Herrn J)r. Silken ik, Arclüiologen der lieliriiisehen Unirersitiit höhlenarchileklur erhallen, indem bis auf den beilüden Tag die natürlichen Höhlen, die sich im Bereiche des Friedhofes linden, wie auch bereits verlassene Steinbrüche, aus welchen die Grabsteine an Ort und Steile gewonnen werden, als Familiengräber in Verwendung stehen. So zum Beispiel auf dem Ölbergfriedhol*. wie auch ganz besonders in Safed. Die in diesen Höhlen errichteten Gräber erhallen Gedenksteine in auf dem umgebenden Friedhof üblichen Formen, die Höhlen selbst werden manchmal künstlich erweitert und ergänzt und mit einer verschließbaren Tür verseilen. Ks liegt der Gedanke nahe, daß man nie gänzlich aufgehört hat, sich der natürlichen Höhle für Beslallungszwecke zu bedienen. Von einer raumbildenden Architektur oder sonstigen künstlerischen Gestaltung kann hier jedoch keine Rede mehr sein. Die Felsenarchilektur bat den oberirdischen Friedhöfen, die4 inzwischen die Oberhand gewannen, weichen müssen. X arallel mit der Entwicklung der Felsengräber ging die der oberirdischen Grabmäler; es scheint, daß die4 beiden Restatlungsarten gleich alt sind. Die Felsenarchilektur war gewiß sein* kostspielig und die Ferlig- Die oberirdischen Friedhöfe