Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- 141 (sequence 3)
- Language
- German
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\bh. ,7. Das traditionelle (irah fhllcls und seiner .li'uujer hei Mcran In ,/,•// ,-lr/oisu. i, n //,»•, // S,.T{;<>i,/niz</,ck,:. <>;, </r, ,///r,///,// S. lnu h!^fah, r h.ihrk, n Die (irahkammern haben einen (piadral ischen (irundriU. die Räume sind oft würfelförmig. Ihre Decken sind aus statischen (iründen öfters ieielii gewölbt. An den Wänden der (irahkammern wurden gewöhnlich Ränke gelassen. Der strenge, nionumenlale Kindruck der Archi- IcklLir dieser Räume wurde durch die symmetrische Gestaltung geschickt gehohen. (Yergl. Abb. 2.) Nach außen hin weisen die Yorhöfe in manchen Källen Archilekturmotive oder Ornamentik auf. So haben sich einige hellenisierende Säulcn\orhallen mehr oder weniger gut erhallen, zum Beispiel in den Königsgräbern, der für das Kamiüengrab der ..Bnei Chesir" geiialienen Anlage im Kidrontaie (Abb. f), links), einer (irabanlage in der Nähe der ..Synhedriongräber" bei Jerusalem u. a. m. Die reichste Ornamentik im jüdischen ..Kerbs( hniII" köiincn wir in dem schön erhaltenen (iiebelslüek des Synhedriongrabes bewundern. wo die stilisierten Landesfrüchte die hauptsächlichsten Motive bilden. (Siehe Abb. 7.) Line ähnliche Ornamenlalion weist die vor einigen .lahren wiederentdeckte ..Höhle .Josaphats" (hinler dem Grabe Absaloms) auf. Diese Art der Bestattung, die so merkwürdige Baumbildungen geschaffen hat. (indel ihren ziemlich plötzliehen und eigentlich noch nicht genügend aufgeklärten Abschluß in den ersten Jahrhunderten nach der Tempel/.erslörung. Ks haben sich jedoch Rudimente der (irah-