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Menorah · 1929-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1929) · p. Seite 358

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Journal
Menorah
Volume
7 (1929)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1929)
Article
Mosaiksteine zur Kultur- und Sanitätsgeschichte der posenschen (großpolnischen) Juden am Ausgang des 18. Jahrhunderts
Date
1929-07-01
Page
Seite 358 (sequence 24)
Language
German
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358 MENORAH und letzle Verfassung, II, (Wien 1803), 39; Perles, a. a. O., S. 104. Jüd. Hebammen aufgezählt in Sp. Z. A. I., 15, — 66) Geh. St. Gen. Dir. Sp. Tit. 72, Nr. 1009: Hausbesitzer- und Mieterverzeichnis. — 66) ,,Und es wird garnicht darauf gesehen, ob er ein Jude ist, sondern nur, ob er ein guter, rechtschaffener Mensch ist." Geh. St. Rep. 7 C 1 a v. III., 51. — 67) Bromberg: Dr. S i m o n H i r s c h, Handbuch für den preußischen Hof und Staat (später zitiert als „Handbuch"), 1798 ff. Vielleicht identisch mit dem bei Callisen: Medizinisches Schriftsteller-Lexieon (später zitiert als „Callisen"), VIII. (Copenhagen 1831), 541 aufgeführten Arzt. Inowraclaw: Dr. Samuel Wolff Frankenstein. Märkisch Friedland: Dr. L e v i (Ludwig) Phoebus, geb. Frankfurt a. O., 1790, Dr. med. in Halle, praktizierte erst in M. Fr., später in Berlin, 1831. Handbuch 1800—04. Gallisen XV. 27. XXXI., 223. Neuer Nekrolog der Deutschen, ed. F. A. Schmidt, IX (Ilmenau und Weimar) 1237. - 88) Dr. Isaac Joseph, geb. um 1770 in Halle, 1791 Dr. med. daselbst, 1791 bis 1793 in Kurnik, 1793 nach Czenstochau, Petrikauer Dep., nach langen Bemühungen 1798 zum Kreisarzt in Petrikau in Aussicht genommen, aber schließlich doch nicht angestellt. (Sein Konkurrent dort Doktor Joachimsohn.) Dr. Salomon Nathan, geb. in Polen, 1790 Dr. med. in Frankfurt a. O., 1793 Niederlassung in Lentschitz, Adelspraxis. Lissa: 1. Dr. Wolf Lewinsohn, geb. Lissa, 1784 Dr. med. Bützow, seit 1785 in L., seit 1795 Gemeindearzt. 2. Dr. Alexander Magnus. Vielleicht identisch mit dem bei Callisen XII 126 genannten, in Königsberg geb., 1783 zum Dr. med. promovierten A. M. 3. Doktor Marcus, in L. sicher 1772 bis 1798 nachweisbar. Ist identisch mit dem von Aron Isaac in seiner Autobiographie (herausg. Stockholm 1897) nicht sehr rühmlich genannten Dr. M. — Dr. Samuel Joachimsohn, 1781 Dr. med. Frankfurt a. O., seit 1784 in Petrikau. — Posen: 1. Dr. Salomon Sobernheim, geb. Zülz, Sohn des Dr. med. Samuel S. in Z., 1786 Dr. med. Frankf. a. O., gest. 1820.— 2. Doktor Simon. — 3. Da sich nach der Angabe in Geh. St. A. Gen. Dir. Sp. Tit. 72, Nr. 1009 im Jahre 1793 unter den Posener elf Ärzten drei Juden befanden, war damals wohl schon in P. der im Handbuch 1800 ff. genannte Dr. L e v i. Nachweisungen bei: Callisen IX. 362, XI. 320, XIII. 23, 428, XVIII. 186; Geh. St. A. Gen. Dir. Sp. Tit. XII., Nr. 1, vol. 1—5, Rep. 92, Nachlaß Klewitz, Nr. 4; Sp. Z. A. I., 22; Handbuch 1800—1806; „Das Jahr 1793", S. 624 (Kaiisch); Landsberger, 364; Lewin, 380 Wieruszow), 389; Lewin, Gesch. d. J. in Lissa, S. 156 f.; Jahrb. d. Jüd. Liter. Ges., XVI. (Frankf. a. M. 1924), 43; 45 ff. u. 49 f. (Lewin, Jüd. Stud. a. s. Univ. Frankfurt a. O., III.); Der Oberschlesier, IX. (Oppeln 1927), Nr. 2 u. 11 (Lewin: Sobernheim), Ernst Friedlaender, Matrikel d. Univ. Frankf. a. O., II. (Leipzig 1887). — °9) Daneben gab es auch in jedem Kreis einen „Kreischirurgen". — 70) So heißt es in der „Instruktion für die zur Organisation Südpreußens allerhöchst verordnete Kommission-Geh. St. R. 7 C la, IL, 152 ff.: „Mit wahrem Leidwesen haben S. M. erfahren, daß bei der Auswahl der Beamten schon vieles versehen worden ist, und daß der häufig untergebrachte Auswurf der allländischen Departements in manchen Gegenden sich bereits bis zu den Benennungen ihrer Ämter bei den Untertanen verhaßt zu machen gewußt hat." — 71) „Das Jahr 1793", S. 629. — 72) Reinhold Lewin, Die Judengesetzgebung Friedrich Wilhelms II. MG W J 57 (1913). — 73) „Das Jahr 1793", S. 630. — 74) Abgedruckt bei L. von Rönne und H. Simon, Die früheren und gegenwärtigen Verhältnisse der Juden in den sämtlichen Landesteilen der preußischen Staaten (Breslau 1843), S. 226 ff. und 292 ff. — 75) Der Gegensatz kam bei der Bewerbung des Dr. Frankenstein zum Ausdruck, den die Berliner Behörde zu der notwendigen Prüfung „bloß der äußerlichen Unterscheidung der Religion wegen" nicht zulassen wollte. Hoym ermöglichte auch den drei jüdischen Ärzten Felix, Gura und Sobernheim die Ablegung der Prüfung vor der Breslauer statt vor der Berliner Medizinalbehörde. Tit. XII., Nr. 1. — 76) Dr. F r a n k e n s t e i n, 1787 Dr. med., Königsb., bis 1793 in Inowraclaw als einziger Arzt am Ort (sein Nachfolger Doktor Bewern), 1793 bis 1795 Lowicz, 1795 ff. Lentschitz, 1798 bis 1806 Kreisphysikus in L.; Dr. Bewern, studierte in Berlin, wo er dreieinhalb Jahre Inspektor des neugegründeten Klinischen Instituts war, 1794 Dr. med»., Halle; Dr. Gura, 1791 Dr. med., Halle, 1792 Niederlassung in Kempen, 1798 Kreisph., Amtssitz Kempen; Dr. Levi (L o e w e) Sobernheim, geb. Zülz, besuchte das Elisabethgymnasium in Breslau, stud. in Königsb., dort 1793 Dr. med., nach Amtsniederlegung und kurzem Aufenthalt in Bromberg wieder in Schocken; Dr. A. J. Felix, 1787 Dr. med. Frankf. a. O.,

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