Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 7 (1929)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1929)
- Article
- Mosaiksteine zur Kultur- und Sanitätsgeschichte der posenschen (großpolnischen) Juden am Ausgang des 18. Jahrhunderts
- Date
- 1929-07-01
- Page
- Seite 359 (sequence 25)
- Language
- German
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MOSAIKSTEINE 359 1795 ff. in Lask, Leibarzt d. Kronschatzmeisters Grafen Zaluski, 1798 bis 1806 Kreisphysikus in L.; Dr. Borchard, 1795 Dr. med. Frankf. a. O., 1793 Gesuch um Physikat für ihn durch seine Frau, „die Breslauer Jüdin Frid'erica", 1797 Kreisph. in Sochaczew (Lowicz), ersichtlich aus Brief seiner Schwiegermutter, der ,,Jüdin Golde Hillel", 1798 ff. in Rawa. Nach Weisungen im Handbuch, 1799 ff.; Callisen H. 223, 452, VI. 220, 446, XII. 535, XVIII. 136; Tit. XII., Nr. 1, vol. I—V. Nachlaß Klewitz Nr. 4; Sp. Z. A. I. 5 u. 22; St. A. Pos. Kempen C 1. St. A., Breslau M. R. II. 12 v. II. 233. „Das Jahr 1793", S. 630. Z H G P. VII., 325 ff.; Lewin, 382; Landsberger, 336; Aüg. Zeitung d. Judentums, 1907, S. 346. Heppner und Herzberg, Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden in den Posener Landen (Koschmin und Bromberg 1909), S. 438. Akten des jüd. Gerichts Berlin (Bewern). — ''') Geh. St. Rep. 89, 59a. B. Berlin, 24. Nov. 1798. — 78) Ismar Freund, Die Emanzipation der Juden in Preußen, I. (Berlin 1912), S. 109 ff. — 79) Sp. Z. D. 25 IX., Berlin, 1. Dez. 1798. — 80) Verfügung des Ministers Voß an die Posener Departementsbehörde: Berlin, 15. Mai 1800: „Da der Vorsteher eines Commissions-Comptoirs öffentlichen Glauben haben muß, mithin als eine öffentliche Person zu betrachten ist, Wir allerhöchst bei Bestellung der Kreisphysiker zu äußern geruht haben, daß öffentliche Posten, insofern dazu christliche Personen vorhanden, lieber diesen anzuvertrauen sind, so kann auf Euren Antrag dem Juden Merzbach die nachgesuchte Concession zur Anlegung eines solchen Comploirs zu Posen nicht ertheilt werden. Um indeß eine so gemeinnützige Anstalt daselbst baldigst etabliert zu sehen, habt Ihr ein solches Etablissement durch einen Christen möglichst zu befördern. St. A. Posen D 25 XII., 139. — 81) Handbuch, 1801 ff. Nach Callisen XL, 428, war Dr. Joseph Lochen, 1793 in Frankf. a. O. Dr. med. geworden. Siehe auch Tit. XII., Nr. 1 u. 3. — 82) Siehe meinen Aufsatz in der Allgemeinen Zeitung des Judentums, 1915: „Zur Geschichte der Auslegung des Judenedikts von 1812" — 83) Ben t sehen: Dr. J. Jacobson, vielleicht identisch mit dem bei Callisen IX., 366, genannten, in Berlin geborenen, 1786 in Frankfurt a. O. zum Dr. med. promovierten Dr. Joseph Marcus Jacobson. Gnesen: Dr. Joseph Hirsche!, geb. 1758, Frankfurt a. O., 1787 Dr. med. Königsberg, praktizierte erst in Wüna, dann in Lentschitz, 1794 bis 1814 in Gnesen, dort auch im Dienst des erzbischöflichen Kapitels, 1814 bis 1816 in Sprottau, 1816 bis 1837 in Groß-Glogau Grätz: Dr. Marcus Hirsch Cohen, geb. Straßburg i. cl. Uckermark, 1793 Dr. med. Frankfurt a. O. Thor n: Dr. Levi. Warsch a u: Dr. Nathan Baers o h n, geb. Posen, 1794 Dr. med. Königsberg. Dr. Daniel de L e m o s, geb. Berlin, 16. April 1770, 1797 Dr. med. Königsberg. Nachweis bei: Callisen VIII. 453, IV. 248, I. 350, XI. 230, Handbuch 1800 ff.; Neuer Nekrolog XV., 1837, S. 180 ff.; Tit. XII., Nr. 1 v. I., Sp. Z. A. I. 8 u. 22. St. A. Breslau M. R. III. 19 a v. II. 10. Altes Beschneidungsrcgisler, Berlin. I. Fürst, Henriette Herz, Berlin 1850. — 8i) R o g a s e n: 1795 zieht ein Dr. Arnheim zu, Sp. Z. A. I. 1 a, 128. Meseritz: Joseph Nathan. Sp. Z. A. I. 3 b, 116. — 85) Geh. St. Gen. Dir. Sp. Tit. LXXIII, Nr. XII, 229, vom 25. Aug. 1800. Nr. XIII, 225, vom 2. Nov. 1801. In polnischer Zeit war der Chirurg Joseph Wolff Lisker in Wongrowitz steuerfrei. Sp. Z. A. VIII, 5. Bl„ 125. — 86) Landsberger, S. 363. Jüdische Chirurgen durften nur nach abgelegter Prüfung Lehrlinge halten. Tit. LXXIII, Nr. XIII, 116 vom 29. Juni 1801. — 87) Das Gesuch eines Juden für seinen Sohn hatte den Beschluß der obersten Verwaltungsbehörde ausgelöst, eine Zulassung im allgemeinen zu verbieten und nur unter der Bedingung zu bewilligen, daß „so ein Jude vorzügliche moralische Eigenschaften durch glaubhafte Zeugnisse darthue, von Ritualverpflichtungen seiner Religion, besonders vom Nichtarbeiten am Sabbath durch den Rabbiner dispensirt sei und bei Anlegung einer Apotheke keine Konkurrenz mit einem Christen vorhanden sei, auch an dem Ort, wo er sich etablieren will, bis jetzt keine Apotheke existiert hat." St. A. Breslau, P. A. II. 39 e, Beilage s.