Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 6 (1928)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1928)
- Article
- Die Malerei in den Synagogen
- Date
- 1928-11-01
- Page
- 691 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wandmalerei in der Synagoge in Jahlonow, 17. Jahrhundert In der Kirehheimer Synagoge gibt der Eliäser Snßmann sieh als Sohn des bereits verstorbenen Salomo, Kantor in Brod, zu erkennen; ein Beweis, daß er zu den oben genannten, aus dem Osten eingewanderten Emigranten gehört hat. An der Identität des gleichen Mannes bei allen drei Synagogenausmalungen ist, abgesehen von den Inschriften, wegen der völligen Gleichheit im Motivschatz und Stiltypus kein Zweifel. Die Verwandtschaft seiner Anordnung und seine]1 Motive im Vergleich mit denen in Jahlonow wird sich bei der genaueren Beschreibung herausstellen. Die Synagoge in Bechhofen ist ein unscheinbarer Holzbau von tt,f> m Länge, 9 m Breite und 7 m Höhe, an den im Westen ein kleines Häuschen aus Fachwerk angebaut ist. Dort befindet sich zu ebener Erde die Weiberschule, vom Männerraum durch ein Gitterwerk getrennt, über der Weiberschule sind Wohnungen. In der Mitte des Männerraumes erhebt sich ein hölzernes Almemor, das Uj60 angeblich noch einen baldachinartigen Aufbau trug; die Spuren der jetzt entfernten Stützen sind unter den aufgenagelten Leuchtern zu erkennen. Die alten, beweglichen Ständer sind noi'h vorhanden, wenn sie auch heute in der Ostrichtung festgemacht sind; sie erinnern an die malerische Wirkung losen Gestühls. Die Üoiztonne der Decke, die Wände, der Thoraschrank sind in bunten f ärben über und über bemalt. Sollte die sehr vorsichtige Restauration der bayerischen Denkmalpflege 1914 hier nichts verändert haben, so dürfte die Ausmalung der Bechhofener Synagoge, was Leuchtkraft