Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 6 (1928)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1928)
- Article
- Die Juden in München
- Date
- 1928-11-01
- Page
- 663 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2912821-2912879-2912890-2922831--07250-2922985- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Blatt mit den Namen der Münchner Märtyrer aus dem Nürnberger Mentorbücke — Eintragung vom 12, Marcheschwan 5046 ^jo S***Vn/n*> ww it&hb*- *o rmVtu 4 VWwrtM tow pts*ti>t v*h>nu>Vtt> onmi £ x^ai nt^v ypv h Vftfc* i' ^m^uo Ubajrr* >( ( * h'frtiti; S irafrv^t» u D'iJ)K+ n ^tt^S"K* - l^ftS 7* > öS* p uJirärfi» t^VVö ^ÖYMJ? ijem S jvto w»» w n ' •tt^VS* 'niv^/n^ mt^NM mttp*omabu>V yTwy jinjn* vtvn "tft p n>*7^ti> h -onn mAte*«» Jvt^JJji K»r*Jr>ttöm.nix» v^fti^non^ *OfYU>^ T j|1 S»W *Ü jm» tfttnj *iVn s>d ön S w?m ^s** ^tasiVotv»? bfSfcVu>.?n* twtifrwrwTO V m*p>ivnr brtSi* ywi trv&jvna vyw T^a *d o^i^ t ' on^a *iu^ 'onaauu» mvjvrb vwn yns« ^nn^o S ' oitw •tr» S Drin moy jr*^ vu»i oiSu> nu> *u d»* •> fcSt^S* JT>* VWt1 *o DTO» "i dto^p «tt Kthyn*|W» n' teS*»j?j) jn* ijww orubi ♦ omi* ttti" tn^vn Wty*r<**»*' jwd.*d Smw ^' vupn -api^ jwh* tooauw» * h^Ssm mSjy »un rant^^'nM^J^Sti^jrrTa* 7\rprnrtmjn^ J^yryjr»^ 'rrj-üi rü*frk*n rrSkSjn^> - pn**? rgfeisn wd^j üiw?j>jrn*wi3'» *joi*nvA*i wfo wibut»ir»äu ÖTbVwjvw» "h*^* iwoanjr **v pari wi3 no* * p^ÄJiÖ Fischer sie einen Fisch anrühren lassen dürfe., sie hätten ihn denn gekauft. Bei der Rückkehr nach einer Vertreibung hatten sie sich bei einer Strafe von 10 Gulden verpflichten müssen, nichts anderes zu treiben, „denn Geld um Wucher (=Zins) zu leihen, als Juden von Rechts wegen tun". All das steht durchaus im Einklang mit den Kenntnissen, die wir von den Juden aus anderen Gemeinden Deutschlands haben. Bei dem nicht gerade reichen geschichtlichen Material, das uns über die Juden in München zur Verfügung steht, müssen wir manches über die allgemeine rechtliche und soziale Lage aus den für andere Gemeinden bekannten Angaben erschließen; wie denn auch von den Behörden manche Einrichtung einheitlich mit den anderen Gemeinden getroffen wurde. So hat z. B. Ludwig der Baier im Jahre 1316 bestimmt, daß ,,in seiner Hauptstadt München und anderen Städten wie Ingolstadt, Nor düngen, die Verhältnisse der Juden nach dem Vorbilde von Augsburg zu ordnen seien" (Stobbe, p. 83). Nach der Vertreibung von 1440 hören wir lange Zeit nichts mehr von Juden in München; erst am Ende des 17. Jahrhunderts bildete sich wieder eine kleine Gemeinde, der jedoch auch nicht langer Bestand gegönnt sein sollte, denn schon im Jahre 1715 wurde vom