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Menorah · 1928-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1928) · p. Seite 359

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
6 (1928)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1928)
Article
Die jüdische Volkskunde auf der "Pressa"
Date
1928-06-01
Page
Seite 359 (sequence 4)
Language
German
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DIE JÜDISCHE VOLKSKUNDE AUF DER „PRESSA" 359 Antritt einer Reise; vor einem geschäftlichen Unternehmen; beim Auf stehen und Zubettgehen." Zu solcher Volksliteratur, die hie und da noch immer ge druckt wird, zählen unter anderem auch: „Der gerihmte Treffer/* Er gibt richtige Antworten auf 100 Fragen, „wos kummen sejr oft vor jeden Menschen in sajn Leben... Dieses Sefer gaurolauth (Losbuch) is zusammengesetzt geworden von tiefe Schemauth (Namen), wos hoben sich mit sej banitzt grausse Lajt, es is araus genommen geworen vun alte tajere Seforim (Bücher)", Verlag J. M. Nick, Lemberg 1896. „Die geheime Kraft oder: der Schlüssel zu der N'wuoh" (Prophezeihung) von O. Hochman, New York 1909. „Trom-BicheT (Verlag B. L. Necheles, Lemberg 1878). „Die Beschreibung, wos etlicher Cholaum (Traum) batajt mV wos far ajn Nummer men soll auf ihm setzen in der Lotterie. Wer es wet setzen die Nummern, wos do is gemeldt, der wet gewinnen a ssach Geld. Übersetzt aus dem Dajtschen in Alef Bess Ordnung." Pithron chalomoth von Salomo Almoli; Warschau 1848 (hebr.). (Zuerst bei Men. b. Israel, 1637, von Isak Monalto, dem Sohn des Leibarztes des französischen Königs, Elia M., herausgegeben, zum zweitenmal in Wilna 1818.) Was der Talmud, der Sohar und andere über Träume und Traumdeutung enthalten. Pithron chalomoth. 243 Bescheidungen fun chalaumauth, dos hat mechabber gewejn (verfaßt), „wie men sogt", R. Saadja Gaon s. And., Wilna 1883. Cheschbon w' daath von N. Eisenstadt, Warschau 1892 (hebr.): 1. Antworten auf jede beliebige Frage, 2. jede Zahl zu erraten, an die der andere denkt. Sefer s'kira v'injane ss'gulla, Horadno 1805, Sefer refuoth, Lemberg 1882, Mifailoth Elokim, Lemberg 1872, Schemiroth ussegulloth niflaoth (Warschau 1893), Toldothada m, WilmersdorfT (Nachdruck), Schimmuschthillim, Amst. 1767 (Bibliomanthie), Ahrons Jos., Das Lied vun die Kuggel, 3. Aufl., Altona, Der Kittel (Wien 1863). Eine handschr. Notiz gibt richtig als Verfasser dieser Parodie auf Schillers „Glocke" als Verfasser: „H. Reichmann, gewes. Schulinspektor in Brody'c an. Sie will aber gar die angeblich schon früher in der jüdischen Literatur auftauchende allegorische Deutung des Kittels zur Vorlage der „Glocke" machen und bringt eine ganze Anzahl von Belegen solcher Anleihen anderer Literaturen beim jüdischen Schrifttum.

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