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Menorah · 1927-12-01 · Heft 12 (Dezember 1927) · p. Seite 724

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
5 (1927)
Issue
Heft 12 (Dezember 1927)
Article
Der alte Friedhof
Date
1927-12-01
Page
Seite 724 (sequence 7)
Language
German
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724 M E NO R A II Halevi, der Witwe von Rahbana Elieser mit dem Dalum ^ihh — 849 (1089) uns die Witwe R. Elieser d. Großen nennl, des Zeilgenossen des R. Jakob b. Jakar. Dr. S. Salfeld lud diese wichtigen Fundstücke aus neuerer Zeit entziffert und wiederholt mit instruktiven Bemerkungen eröffentlicht. Ein Stein von besonderem historischen Wert wurde 1899 in einem Privathaus beim Ausschachten eines Kellers gefunden. Inschrift: vxo h t!P,n "2 nvn tt hy r.wn cvn e-cS \x £3 ipp:i nwrn rpj *pt?jtt> r^r iDmiö rnin n-ro ,,Das ist das Grab des Meisters R. Meir, Sohn R. Abraham Hakohen, des Betagten der erschlagen wurde um der Einheit des Namens willen im Jahr 41 (?) der Zählung am 27 Siwan am Tage an dein die Synagoge verbrannt und zerrissen wurden Thorabücher. Seine Ruhe Ehre." Die Vermutung Salfelds, daß sich auf diese Zerstörung der Mainzer Synagoge und der Zerreißung von Thorarollen das Klagelied für den neunten Ab fiErüü :s*irs* beziehe, das einen Abraham b. Meir zum Verfasser hat, ist nach dessen Inhalt sehr ansprechend. Die Lesung der Jahreszahl jedoch mit äfc 5041 (1281) erscheint mir jetzt sehr zweifelhaft. Das c ist sehr undeutlich, kann gerade so gut % gelesen werden. (?) f22 kann auch eine Initiale sein, die sich auf bezieht, so daß Jahreszahl wäre, das erste Jahr des sechsten Jahrtausends 5001 (1241). Das steht auch auf der Inschrift näher zu als zu (?) ö3- Dieser wichtige Stein erfordert noch eingehendes Studium. Inschrift und Übersetzung habe ich hier gebracht, obgleich sie schon zweimal veröffentlicht sind, um neu die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Von einem gewissen Interesse ist auch, daß man beim Niederreißen der vier alten Stadttore um die Jahrhundertwende, in drei Toren, Münstertor, Neutor, Gautor, jedesmal einen jüdischen Grabstein gefunden hat. Das bringt auf den Gedanken, daß man die Steine mit den, für die des Hebräischen Unkundigen, geheimnisvollen Inschriften als magische Schutzmittel den Festungstoren einfügte. Beim Niederreißen des vierten Tors, des Raimunditors, fand man im Tore

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