Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 5 (1927)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1927)
- Article
- Der alte Friedhof
- Date
- 1927-12-01
- Page
- 723 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Plan des alten Judenfriedhofes von einem Kurmainzer Geometer (1779) alterlicher Festungsbauten auf eine aus jüdischen Grabsteinen zusammengesetzte Brücke stieß. 1859 wurden über hundert Steine gefunden. Einer derselben, der kein Datum aufweist, sagt uns: n2itfn Dvr;iSp ^rn asnn p dSitö *w:n sp: na „Hier wurde begraben Rabbana Mesctiullam Sohn des Rabbana Kalonymos" Es ist nicht zu bezweifeln, daß dies der Denkstein des hochberühmten Gelehrten und Dichters ist, der auch den Ehrennamen R. Kalonymos der Große führt, und ein älterer Zeitgenosse von R. Gersom, Licht der Diaspora, und von R. Simon b. Jizchak, dem Großen, war. Rabbi Meschullam b. Rabbi Kalonymos ist bekanntlich der hervorragende Paitan, dessen Abocia nebst vielen anderen Gebetdichtungeu überall, wo der deutsche Ritus, :n:& im weitesten Sinne, herrscht, in das Machsor des Versöhnungstages aufgenommen wurde. Dr. Lehmann hat zur Zeit der Auffindung darüber ausführlich berichtet. Bei dem Funde von 1922 hatte man das Glück, auf den Grabstein des ältesten Lehrers Raschi's, R. Jakob b. R. Jakar, zu stoßen, der jedem Talmudleser durch die häufigen Zitate seines Schülers bekannt ist. Dieser Stein trägt ■ das Datum ^n 4824 (1084). Unter den Steinen von 1922 findet sich vielleicht auch ein Bruchstück des Grabsteins des R. Jakar, des Vaters des obengenannten R. Jakob. Ziemlich sicher ist, daß der Stein der Hanna, der Betagten, der Tochter Mar Joel