Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 5 (1927)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1927)
- Article
- Der alte Friedhof
- Date
- 1927-12-01
- Page
- Seite 721 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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DER ALTE FRIEDHOF 721 T;h \°;n nM;n pxrr nr..i v;t nfi2 ttL'bS E'Xir: .vr^sr; jfd rr^n p^it:'] —ins rry±:n rp"rib:i -tr*;: u^-.t-^p'J mi p-S rrpn Dieser Stein sei zum Zeugen, damit wissen die Geschlechter, die kommen zu finden den Eingang der Höhle von der großen Leuchte unseres Herrn des Meisters und Lehrers Simon d. Großen I). A. d. (i. z. S. S. S. s. e. i. B. d. L. angefertigt durch die Vorsteher der heiligen Genossenschaft der B e g r ü b n i s b r ü d e r s c h a 11 522 nach der kleinen Jahreszahl. Die herausgeschlagenen und ergänzten Buchstaben der Inschrift hahe ich mit eckigen Klammern versehen. Die Ergänzungen der ersten sechs Zeilen sind, wie man sieht, mit Ausnahme des zu JE ergänzten alleinstehenden Schlussnun, zweifellos. In Zeile sieben läßt sich zwischen nvyj und dem zu ergänzenden p*" nichts mit Sicherheit, einfügen. Die Worte Cj^spi n'jn pfinden sich zufällig auch auf dem davorstehenden Grahslein des R. Bär Baruch Scheuer, Mitglieds der Beerdigungshrüdersehaft aus neuerer Zeit, auf dessen Veranlassung die Ghewra Kadischa die Wiederherstellung des Grahsteins von zwei herühmten Rahbiiiern des XVIII. Jahrhunderts, wovon noch die Rede sein wird, unternommen hat. Der Ausdruck "i JE m">E wurde mißverstanden und hat dazu geführt, an eine Höhle zu denken, in der R. Simon der Große studiert hahe. Es ist dies aber nichts anderes, als die Erinnerung an den Namen der Grabeshöhle des Tana R. S im o n ben Jochai, von der im Talmud, Baba Mezia 841), gesprochen wird. Allein die Talsache, daß dort sich das Grab R. Simon b. Jizc-haks befindet, der bekanntlich mit R. Simon Hagadol identisch ist, müßte Besucher aus allen Weltgegenden auf unseren Friedhof in der Mombacherstraße führen. Der Friedhof hatte ursprünglich eine quadratische Form. Der größere, obere Teil desselben, fast zwei Drittel des gesamten