Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1926)
- Article
- Chanukahspiele der Jugend
- Date
- 1926-12-01
- Page
- Seite 675 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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„BEIM TRENDERLSPIEL" Nach einer Zeichnung von Clara Epstein 1 bis 12 versehen ist. Nachdem beide Spiele gut gemischt worden sind, gibt man jedem Spieler zwei gedeckte Karten, die er dann aufdeckt. Ist nun in den beiden erhaltenen Karten eine Zahlensumme vorhanden, die mit der Zahl 9, 18 oder 27 zusammen die Zahl 31 ergibt, so ist das Spiel gewonnen. Hat zum Beispiel jemand die Karten 1 + 3 4 oder 6 + 7 13 bekommen, dann addiert er 3X9+ 1 + 3, beziehungsweise 2X9 + 6 + 7 und erhält so die Zahl 31. Können auch andere Mitspieler ihre Karten summe mit den obigen Zahlen auf 31 ergänzen, dann werden sie je nach dem Charakter ihrer Kartenzahlen klassifiziert. So zum Beispiel hat stets derjenige den Vorzug, der die Nummern 2 + 2 bekommt. Er addiert zu 2 + 2 noch 3 X 9 hinzu und erhält dann die Zahl 31. Es gibt viele Kombinationen des Kwittlechspieles, von denen manche sogar den gewöhnlichen Kartenspielen, wie zum Beispiel ,,Oko" oder ,,21" gleichen. E in unter der Chederjugend allgemein verbreitetes und beliebtes Chanukahspiel ist das sogenannte Dreidel oder, wie es in Deutschland und Böhmen genannt wird, Trenderl. Das Dreidel ist eigentlich eine Art des schon im Talmud verworfenen und verbotenen Würfelspieles (Kubja), eines Glücksspieles, dessen Teilnehmer zur Ablegung einer glaubwürdigen Zeugenschaft für unwürdig befunden werden. (Tr. Synhedrin, 24 B und 25 A