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Menorah · 1926-08-01 · Heft 8 (August 1926) · p. Seite 441

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 8 (August 1926)
Article
Anteil der Juden an den geographischen Entdeckungen
Date
1926-08-01
Page
Seite 441 (sequence 15)
Language
German
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ANTEIL DER JUDEN AN GEOGR. ENTDECKUNGEN 441 Die Reiseroute Dr. M. Aurel Stein's. Auf der kleinen Übersichtskarte ist das durchforschte Gebiet umrahmt. archäologische Durchforschung vorgenommen worden. Aber erst im Jahre 1900 konnte er die geplante Expedition mit Unterstützung der indischen Regierung ausführen. 1901, mit wissenschaftlichen Schätzen reich beladen, kehrte er nach Indien zurück. Die archäologischen Funde zeugten von einer alten Kultur im Tarimbecken, in der indische, chinesische und zugleich auch sehr wesentlich griechische Elemente sich mischten. Die großen Erfolge dieser ersten Reise Steins veranlaßten bald die japanische, die französische, russische, amerikanische und die deutsche Regierung, Expeditionen auszusenden, die meist im Norden des Tarimbeckens, in der Gegend von Korla, Ausgrabungen vornahmen. Im April 1906 trat dann Stein, wieder mit Unterstützung der indischen Regierung und in deren Auftrag, seine zweite, weit größere Forschungsreise an, die erst im Herbst 1908 ihr Ende fand. Nach sorgfältiger Verpackung der archäologischen Funde, die nicht weniger als 8000 Dokumente und Handschriften in zwölf Sprachen, außerdem zahllose andere archäologische Objekte umfassen, trat er von Kaschgar die Rückreise nach Indien an. Auf dem Rückwege erfror er sich die Zehen des rechten Fußes; krank mußte er über die 4000 Meter hohen Pässe nach Süden getragen werden, um erst am oberen Indus bei den Mährischen Brüdern ärztliche Hilfe zu finden. Anfangs 1909 nach Europa zurückgekehrt, hat er in London seinen Wohnsitz genommen, um das reiche gewonnene Material zu bearbeiten. Bewunderungswürdig ist die Energie, mit der Stein jeden Tag während seiner ganzen Reise ausgenützt hat. Sein Hauptzweck war. wie gesagt, Grabungen an den Ruinenstätten in den Wüsten des Tarimbeckens anzustellen. Unter den auf

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