Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 6-7 (Juni 1926)
- Article
- Leibesübungen bei den Juden
- Date
- 1926-06-01
- Page
- Seite 387 (sequence 10)
- Language
- German
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LEIBESÜBUNGEN BEI DEN JUDEN wohnheiten des Menschen auf. Aber nicht jede körperliche Übung, ob schwer oder leicht, ist eine Leibesübung. Die wahre Leibesübung, gleich, ob Schwer- oder Leichtgyninastik, soll die Atmungslätigkeit anregen. Ein Zuviel aber kann ein jeder auch nicht vertragen, darum ist es das beste, auch hierin maßzuhalten, am besten eine bestimmte Gruppe von Übungen systematisch zu trainieren, mit allmählicher Steigerung der Bewegungen . .." (Aphorism. XVIII.) Eine Massage tut dem Körper sehr wohl. Töricht sind entschieden die, welche allzu schwere Übungen vornehmen, zum Beispiel Stein wälzen, Schwergewicht sheben (Schwerathletik). Nur eine mittelmäßig anstrengende Übung ist eine wirklich hygienische Leibesübung! Als eine wichtige Bedingung hygienisch vollwertiger Gymnastik kommt dazu die seelische Lust bei derselben. Der Sport erfreut das Gemüt und hält es fern von melancholischen Anwandlungen. Es soll überhaupt bei jeder Leibesübung mehr auf das seelische Vergnügen als auf die Intensität der körperlichen Anstrengung geachtet werden20). Man bevorzuge daher Übungen in Form eines Spieles (Sport!)27). In More nebuchim III, 25, empfiehlt er besonders die verschiedenen Formen des Ballspieles. „Wer daher Übungen zur Erhaltung seiner Gesundheit betreibt, wie zum Beispiel das Ballspiel, Ringen, Fechten (&Tfi ro^ö) und F r e i (A t e m) Übungen, wird zwar in den Augen der Unvernünftigen nur Spielerei treiben, die Vernünftigen aber werden ihren Wert einzuschätzen wissen." l) Paulus begann, damit, indem er predigte (I. Thimotheus 4, S): „Denn die Leibesübungen sind wenig nützlich, aber die Gottseligkeit ist zu allem nützlich." -(äp -oiii.ar'.v.T, -pji.va3'.a ~po~ öX'/p-j izzv) ärpEX'.ao- \ 5= ^pösrävra uj'?H>.--;töi--:v. 2) Güdemann II, Note XIII C&HD "p"! 1>2 ■ Dutt ♦ ♦♦■•■DK nVAS Stf Q^fi "pnStf UÖ* EfiEi trönEl Vft 8) Nach Rokeack § 1S<; und Schewet Jekuda.. § 8. — 4) ibn Kordadieh, arah. Postmeister im 10. Jhdt. 5) Tosafoth. zu Genes. 32, 14; Orchot Chaim II, Bechor Schor zu Exod. 7, 15. c) . J. Perles, in d. Monatsschrift von Frankel 1S00, S. 341. Ähnliches berichtet übrigens Or sarua H, S. 137, von den deutschen Juden. 7) vötra ,nmnrT p pS^zn nivi vro2 ppmrs vntr ^sö :r.n xdSö -.ie (<ryn rn ntrfc ntß p)~> im» t^-ron im jön x^t? -.nrs pnt^-i 8> Türe sahaw: Or. Cliaj. 518, z. Magen Abrah. das, Gr. Chaj. 308, 45. 9) R. Zidkijah b. Ahrah. in EpHfi hlW § 121 ♦♦♦£wn *hxhvh in prr^S -DKtr nanj . ♦♦uSu» d^.hdh iSs*.* i0) Respons. n, 71. ll) Or Zarua alfab. Nr. 47. l-) ed. Nürnberg Iii. 49, l, zitiert im „Serapeum", lst;«'», S. S. Hecht in Wertheimers Jahrb. Nr. 3, S. 1 (>'.>. »*) Berliner, Juden im Mittelalter, S. 28. «5> Deutsche Turnzeitg. 18S1, S. 25. U!) im S"n^ I- 123• 1?) In seinen Machbaroth XXII. 178 a, 42. Q^SXfi fl^jH 12',U!1ü*'U* il>, 18) "Vgl. Profiat Du ran in seiner Einleit. zum Werke T,EX § 7 5 K usarill 79,80 n^^H HNnpl CliiTH lT"^^ fifcS "nim : ^rner Mohammed im Kamus (Tlomma-Purgstall, "Wiener Jahrbücher, I>d. 51, S. TU,Nr. 100) und Soliar zu Bamidbar col. 403. 19j Tos. Sabb. V. g. E. , ♦ ♦ pjC3"".n — so. 20) Jakob Anatoli Malmad 12G — Güdemann II 209) 21) ^"0*1 ,ui'/l?w* '*D ~2) 23) Korn. 2, Beza III, 7t; a. 24) Schwile emunah, Abt. Y. Ausgabe Riva de Trento 1558 S. 73b — pfui ^"D "lE'u nTf^ri sin cbr;ni rTH üSr;n hm xirr ^tx n^-s 25) Reg. ^mt. i. ,v.t im sSi .:♦ m>^n mmnn 21 pu pm-» n^yunnrn . ♦ . 02 crj*2 r.r^^n,-^ mcn. ^S^psS mr^n p^ mvz -nrns nm* mv^nn "innren ^r.T:?i;rr Sy tr^ru 27j Aphor. xvin.