Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 6-7 (Juni 1926)
- Article
- Leibesübungen bei den Juden
- Date
- 1926-06-01
- Page
- Seite 383 (sequence 6)
- Language
- German
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LEIBESÜBUNGEN BEI DEN JUDEN 383 Nebenher gingen die Heilgymnastik und die Spiele ,pra Jr'fcPptP ,prrt£> (von denen in einem besonderen Kapitel allein 21 verschiedene beschrieben werden sollen)40). Das Wort pSöyflö erklärt der Kommentar des R. Chananel41): fnvnDv yy ürrbn pi ,d.tW^ nmzh Dfrmjni l^epöi pwie 'ö pböjrnö Sa« fitflBI rttpyö p3 »im priöi f*öönnöl „Man hebt die Arme nach vorn und nach hinten, macht Kniebeugen bis man sich erwärmt und in Schweiß gerät, was eine Art Arzneimittel ist." Ferner heißt es Berach. 57 b: <wStt> wmr\) rrrm iwm p iSk ,]jiö rrar» fpm sjiaS poaso }'«t5> „Drei Dinge gibt es, die nicht in den Körper eingeführt werden, aber ihm dennoch Nahrung zuführen: Das Baden, Salben und Massieren/' l) 6 AZ. 18b, Jalk 613, Sifra Levit. IS, 3 u. a. St. 2) Seit uralter Zeit war es bei den Griechen Sitte, auf den vierjährlich stattfindenden olympischen Spielen, die Sieger mit Kränzen und Ölbaumzweigen zu krönen und ihnen die höchsten staatlichen Ehren zuteil werden zu lassen. Aus der Bedeutung, welche man den Siegern in den öffentlichen Spielen jener Zeit zulegte, entwickelte sich die Athletik, eine überflüssige Kunst, welche bereits schwere Zeichen der Entartung in sich trug. Die hohen Ehren forderten viele auf, mit allen erdenklichen Kräften danach zu streben, den Sieg zu erringen. Auf die Art, auf die gleichzeitige geistige Ausbildung, auf die es früher auch ÄGYPTISCHE TÄNZERINNEN Aus Max SoLoweitschik: Die Welt der Bibel, Jüdischer Verlag, Berlin