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Menorah · 1926-05-01 · Heft 5 (Mai 1926) · p. Seite 275

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 5 (Mai 1926)
Article
Jüdische Sakralkunst in Schlesien
Date
1926-05-01
Page
Seite 275 (sequence 3)
Language
German
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JÜDISCHE SAKRALKUNST IN SCHLESIEN 275 Abb.:* Ziilz O. S. Abb. 4 Zülz O. S. eines an jesuitischen Kirchen geschulten Baumeisters erweist. (Abb. 3 und 4.) Al>er jüdische Kunst zeigt sich unverkennbar in dem Silberschatz von XülzM sowie jenem der Landschul und anderer alten Synagogen. Im nachsiehenden seien nur einige der mir bekannt gewordenen Beispiele angeführt. Sie werden dartun. mit wie viel Liebe und künstlerischer Phantasie hier jüdische, zweifellos in Polen geschulte Kunsthandwerker gewirkt haben, an Kultobjekten, bei deren Erstellung sie keiner behördlichen Beschränkung ausgesetzt waren. Hier zeigt sich auch drastisch, wie diese ungebundene künstlerische Freiheit selbst vor rituellen Einschränkungen nicht halt machte, wie Abb. f), ein Tatö aus der Breslauer Sklowc rschu darlun mag: Moses und Aaron zu den Seilen des Dekaloges: dieser vom Künstler, vermutlich der besseren Wirkimg in der Beleuchtung willen, in etwas winkeliger Stellung. Die unbeholfene Form der menschlichen Kigur. besonders aber die Kleidung der Moses-Gestalt, lül.U auf den Ghetto- Goldschmied schließen, der. unbeeinflußt von den zahllosen kirchlichen Vorbildern, hier die Kleidung eines Mönches wählt. Die Säulen

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