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Menorah · 1926-03-01 · Heft 3 (März 1926) · p. Seite 171

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 3 (März 1926)
Article
Hundert Jahre sakraler Kunst im Wiener Stadttempel
Date
1926-03-01
Page
Seite 171 (sequence 7)
Language
German
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HUNDERT JAHRE SAKRALER KUNST USW. 1 7 1 für den gleichen Zweck, (Ins jüngst für dir Düsseldorfer Synagoge hergestellt wurde. Dort ist ('s ein Aufsatz von 1*50 in Breite (!) aus Ebenholz und Silber mit allerhand Dingen. Priesterhänden, Magen Dawids. einer Menorah und linderes, hier ein schlichter Yasenkörper mit drei kelchartigen Ausmiindüngen zur Aufnahmeder drei Lulawim, die aus einem reichen Bläller- und Bliilengeranke herauszuwachsen scheinen und an welchem drei abnehmbare vergoldete Schalen für den Ethrog hängen. Die angewendeten Symbole beinhalten nicht das ganze ..jüdische" Inventar, sondern sind dem Zwecke angepaßt, rechts zwei hochgestellte Myrtenreiser, links zwei Weidenzweige und das ganze nicht plump, sondern beweglich, in der Höhe 46 cm, in der Längsseite der Basis nur 34 cm. Dieses (iefäß ist allerdings verhältnismäßig ein spätes Stück (5670/1870) und steht künstlerisch früheren Arbeiten aus dem Silberschatze nach, allein es ist die Idee darin glücklich ausgedrückt, mehrere Lulawim und Ethrogfrüchte unauffällig und schön unterzubringen. Unter den filteren Stücken isl ein 53 cm hohes T h o r lisch i I d aus dem Jahre 1814 anzuführen, eine reiche Wiener Empirearbeit, als Portal mit linken und rechten Doppelsäulen gedacht, über denen unterhall) einer adlerüberragten Kuppel zwei schildlragende Löwen neben dem prächtig geraIlten A7orhange stehen. Außer einem anderen ähnlichen Stücke aus dem Jahre 1857 ist das hier abgebildete Schild mit den beiden Aufsätzen bedeutsam, eine zarte Wiener Arbeil aus dem Jahre 1858 in getriebenem und durchbrochenem vergoldeten Silber ausgeführt und auf einer Rückplatte montiert, eine Donation des Jakob R r a n d e i s - W e i k e r s h e i m aus Anlaß seiner Silberhochzeit. Von gleicher Zartheit und reinsten Maßverhältnissen sind auch T Ii o r a a u f s ä t z e des Aron T e d e s c o aus dem Jahre 1795, die dann durch dessen Sohn Hirsch renoviert werden, endlich noch andere Thorasehilder und Weiser (Jad), und vor allem die hier im Rüde ' Vlifc '*»*»• " ** l * % f|| l l J \ \ \ W / / / \ \ s* r v, "x.* <s*' ^-..■f** >3i *-.- ♦»•♦•• < ' \W " IKW Chanukka Menorah (1840)

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