Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 1 (1923)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Fashion Notes ; Modebericht
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 2)
- Language
- German
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11 MENORAH ganz besondere Effekte hervorrufen, bietet die Möglichkeit, den differenziertesten Geschmack zur Geltung zu bringen. Und besonders für diese allerfeinsten Nuancen, die dem persönlichen Geschmack und der Koketterie (im besten Sinn des Wortes) Spielraum lassen, hat man heute v.'iedcr viel Verständnis. Die vorher erwähnte, recht materielle Ursache, weshalb man sich nur ungern von seinem Pelzmantel trennt, ist begreiflich, wenn man die Kostbarkeit dieser Stücke in Betracht zieht. Der Pelzmantel ist heute nicht mehr Zweckkleidung. Dali ein Pelzmantel warm ist, daran hat man schon beinahe vergessen: er ist schön, er schmeicheil und erhöht die Reize, das ist entscheidend. Die Kunst der Bearbeitung der Felle hat in den letzten Jaliren ganz große Fortschritte gemacht. Wenn früher der Pelz meist ein etwas plumpes Kleidungsstück war, so kann man ihm heute nicht mehr diesen Vorwurf machen. Man ist heute in der Lage, Pelz so zu verarbeiten wie einen Wollstoff; jede Schweifung, jede Linie, jede noch so komplizierte Fasson kann man berücksichtigen, und es werden die zartesten Gebilde, die die Grazie der Figur noch erhöhen, geschaffen. Zu diesen graziösen Formen eignet sich besonders Breitschwanz, Breitschwanz-Persianer, Zobelfeh, ein besonders schmiegsames und in der Farbe schönes Fell, von den weniger kostbaren Fellen Fohlen, das in schwarz sehr elegant wirkt. Die Kunst des Kürschners kommt besonders bei den sehr modernen Pelzkosliimcn zum Ausdruck, ein glatter Rock mit halblanger Jacke aus schmiegsamem Fell. hör the evening arrange your hair in this original manner with perles of jet and a veil kür die Straüe wählt man als Hülle über ein Kleid am besten einen einfachen, mit etwas Pelz besetzten Sloffmanlel aus dunklem Velour, Tuch oder Ratine. So bleibt für die Straße die Einfachheit erste Regel, unauffällige Eleganz, doch für den Gesc'lschaftsraum, für Ballsaal und auch bei sich zu Hause darf man sich schon der Farben und bewegteren Linien bedienen. Immer aber harmonisch zu einem Ganzen gefügt. Grün bleibt weiter eine beliebte Farbe und ist besonders rötlichen Blondinen zu empfehlen. Grüner Panne oder Crepe satin in nobler Linienführung oder ein helllila Libertyklcid, nur durch einen Slraßgürtel gehalten, das sind Modelle von besonderer Wirksamkeit. Doch gibt es so viele Möglichkeiten. Und gerade das große Gesellschaftskleid und Ballkleid läßt ungezählte Variationen zu; ausschlaggebend ist aber immer, Farbe, Material und Linienführung harmonisch zu verbinden und der Trägerin vorteilhaft anzupassen. * Eine wichtige Ergänzung des eleganten Kostüms bildet die Casaque. Sie wird dreiviertellang getragen, Lsc geschnitten mit einem gebundenen Gürtel zusammengehalten, am unteren Rande oft mit Pelz verbrämt. Als Material verwendet mann glatten Crepe de chine, Moire oder Crepe satin, gerne auch orientalisch gemusterte Seidenstoffe in leuchtenden Farben, oft mit Metallfäden durchwirkt. Dreiviertellang ist ein neues Losungswort der Mode, man trägt Paletots, und auch bei den Kleidern wird die Casaque form benützt, indem man den Stoff bis über das Knie gehen laßt und zur Ergänzung der Länge einen fremden Stoff, oft in Glocken, ansetzt oder geknüpfte Fransen verwendet. Wie überhaupt die Franse wieder viel verwendet wird. So kommt alles wieder, um von neuem zu verschwinden, und dieser rasche Wechsel in der Mode entspricht unserem Lebenstempo. Moderne Damenkostüme Westen, Kleider, Jumper usw., auch nach Maß, kaufen Sie gut und billig im Woll- und Strickwaren Spezial geschäft f fJ(Lfodor$Cb. ^^^Jivritfplfirsh: ffi. ..••«tw>^ >>;v^,.; Alle Gattungen Taschner- und Lederwaren zu enorm billigen Preisen! Echt Leder 40 45 50 cm K 160 180 500 Preise in Tausendern Kaufhaus Redisch, Wien, I., Franz Josef-Kai 25 I^^K lltelTriS3f£^^ SPEZIALIST FÜR MODERNE jLiE DE R K E KIJEII>IJ]S€} FÜR HERREN UND DAMEN H.DICKSTEIN,WIEN,I.,WERDERTH0RG.17 TELEPHON-NUMMER 64-0-62 \ V (fc X A t> # o# ENTFEYTUHaSTEE WAE1>HE1I?IS APOTHEKE Wien. I., Iii in iiiolpfo ■•<;;. 14, Abt. T. i(»er ISO tJcsvlittflsjnlir^ Kim 11 ii 11111 ii riTTTrTTTTTT^TTTT7nTTTTrrn7TTrnTTT7i m h 1111 im 111111111111 ■ n n i u u n ■ 11 n 1111 u m m i n h n 11 iu 111 h 11 n i i77T7m7TTT77rr77TTTTT7rT77777