Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 64 (1920)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Ortsnamenkunde Palästinas
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 186 (sequence 6)
- Language
- German
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186 Zur Ortsnamenkunde Palästinas. mäka) am Karmel zu finden, wo die Reste einer uralten Synagoge zu sehen sind1). .ע&ושא Ein Amora des 4. Jahrhunderts hieß R ' ׳Ishafc עשושיה, dessen Beinamen Bacher (Ap. A. III, 36, Ahm. 4; Trad. und Tradenten 245, 439) mit ״Nieser“ übersetzt Das wäre doch ein allzu komischer Beiname eines ernsten Traditionskundigen, wie unser Gelehrter warf Daher wird Saphir (Nr. 1331) Recht haben, wenn er in dem fraglichen Wort den Heimatsort vermutet und auf 'Atuschä unweit der jüdischen Kolonie Jemmä (westl. vom Tiberiassee), verweist. — Südlich Hefa verzeichnet die große englische Palästinakarte ein Kh. "Atteisy doch scheint ersteres besser zu entsprechen. ש&שה£ jer. Schewilt VI, 1 (36 c): ״Warum wurde die Gegend von Gerar (גרדירך P^paparJ) [im SMwesten Palästinas] nicht als ״Ausland“ bezeichnet?“ . - .'״Weil das Wohnen dort schlecht ist“ [es ist daher nicht zu befürchten, daß ein Jude dorthin übersiedeln wird] ... ״Das Wohnen in עזה [== Gazza] ist aber gut [und doch־ hat man nicht verboten, dort zu wohnen]®״ — Darauf wird nicht geantwortet, sondern hinzugefiigt: פשפשה אמר ר׳ יוסי שאלית לרבי אחא ושרא, schwierig ist das erste Wort, das bald als Name eines Mannes (des Fragestellers!), bald als ein Verbum gedeutet wurde®). Doch scheint im fraglichen Worte ein Ortsname enthalten zu sein. ״Was ist mit ״?פשפשה — Darauf folgt die Aniwort: ״R. Jose sagt: ich fragte R. Aha und er hat das Wohnen do!;t erlaubt.״ Welcher Ort kann aber gemeint sein? — Ich möchte eine kleine Korrektur am Worte פשפשה vornehmen und es משפשה lesen״ Baß ב} Kohl und Watzinger, Antike Synagogen in Galiläa, S*■ ISS!?. S. Heller׳s Notiz in’ Hoffmann-Festschrift, hebr.‘Abt, S- $.1.