Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 64 (1920)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Ortsnamenkunde Palästinas
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2829132-2829897-2829901-2895222--44011-2895261- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Zur Ortsnamenkunde Palästinas. 183 Mit גבלא (vgl., schon Psalm 83,8) erklären die palästinischen Targumim das biblische 1 2אלוס ־= שעיר), , . wonit gesagt sein will, daß in jener Gegend (heute heißt sie Ed-Dschibal südlich vom Toten Meere) Nachkommen Esau’s, das heißt Edomiter oder Araber wohnten. Tatsächlich erfährt man, daß im 3. Jahrhundert in Gabla inmitten der wohl zum größten Teil von Proselyten ab־־ stammenden Juden viele Nabatäer wohnten, die in der hieraufbezüglichen Erzählung als Araber bezeichnet werden3). Ein in dieser Gegend wohnhafter Gelehrter heißt im Talmud Rabbi Maluk ״der Araber“^). Infolge der Beziehungen der Palästinenser zu den Bewohnern dieser Gegend kannten die Amoräer גכלוני פח״ל den ״beschnittenen Gebaleniter“ 4).; ,YTJ j. rAboda zara II, 1 (40c, Ende) wird über Glasarbeiter (וגגייא) und andere Professionisten בגירו berichtet/ Das Wort könnte man leicht etwa als ״in der Nachbarschaft“ 1y Gen. 14,6; 33 14, 16; 36,8, 9;מורא דגבלא) 50,12 ־); Gen. 32,3: איעא דגבל$$; Deut. 1,7, 44, 27,2: גבל. Josephus hat ToßaLt׳n<; (s. Böettger, Lexicon zu Jos. 138), Eusebius Vaifiakrpri oder ןר rccß«Lutx7j (s. Thomsen JZDPV, XXVI, 147). 2) jebam 46a, rAb. z. 59b: Hijja b. Abba sieht in - בכות ישיאל נכלא דמייעברן מגר־ים שמלו ולא טבלנ. Ketubot 112a ruft R Josua b. Levi in Gabla -aus: אריץ אי־ץ הבנים• פירותיך, למי אח מוצ״אד, פי־דוודך - לעדבי־ים הללו שעמדו עלינו בחמאדתינר. Midr. Schir־ haschirim ed. Grünhut 14b hat ניבל. Daß Araber bei den Alten '= Edomiter sind, weist Hölscher, Pal. in pers. tu hellenistischer Zeit, S. 19 ff., nach. Zu Ed-Dschibäl s. Robinson, Pal. III, 103 ff. ZDPV, VI, 5. — S. auch Grätz in MGWJ, 1875, 49 ff. ») Hullin 49 a: “אתייה דר׳ סלון־. Sein Wohnort ist jedenfalls in נכלא zu suchen, da an dieser Stelle gesagt wird, daß R. Hijja b. Abba zusammen mit R. Zera ihn besucht habe. R. Hijja treffen wir laut Jebam. 46 a in Gabla (vorige Anm.); ebenso R. Josua b. Levi in dessen Namen R. Maluk (Hullin 49 a) tradiert. S. noch über ihn Bacher, Tradition und Tradenten S. 330, Anm. 4. .4)Es mag auch sein, daß in גבנוני das כ ursprünglich für ל steht; ״vgl, tjibl. hebr. ratfS und i־^; hebr. אל«ןמז aram. ארמלתא.