Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 64 (1920)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Ortsnamenkunde Palästinas
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 2)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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182 Zur Ortsnamenkunde Palästinas. Art Hütte bedeutet1). Der Ort erhielt seinen Namen von diesen Hütten2); der Ortsname selbst wurde dann — wie dies auch sonst vorkommt3) — bald in der Singular-, bald in der Pluralform gebraucht. Die in der Mischna genannte Priesterfamilie stammte aus diesem westjorda״ nischen Orte צריפה, dem wahrscheinlich das heutige Chirbet Sarafand südwestlich Ludd (unweit vom Meere) entspricht4), ließ sich aber später im Ostjordanlande nieder. גכ3רני Jebamot 71a, rAboda zara 27a wird גבנלני* מהול neben ערבי מהול genannt. Die Lesart גבעוני in Jebam. 71a (auch von Dalman, Wb. 66b akzeptiert) ist sicherlich falsch' und eine schlechte Korrektur der Abschreiber oder Druckbr7 denen גמוני aus der Bibel (Josua 9) geläufig war. rAruch גבן מהול bestätigt die Lesung גבנוני, die ibid. übrigens mit גבכודם הרים kombiniert wird. Raschi hat die richtige Bemerkung: שם אומה שמוהלין עצמן <jeb.), bezw. אומה מהולה (rAb. z), das doch bei den Gibeonitern gar nicht gesagt zu werden brauchte, da sie ja in Israel aufgenommen wurden. Hieraus folgt, daß Raschi auch in Jeb. גבניני hatte. Die Zusammenstellung mit ,עלבי מ zeigt übrigens deutlich, daß man mit einem arabischen oder nabatäischen Stamme zu tun hat. Es kann daher gar nicht zweifelhaft sein, daß statt גבנוני ursprünglich גבלמי stand, und der גבלוני מהול ist kein anderer, als ein arabischer Bewohner der Gebalene genannten Gegend Südpalästinas. Über die Bewohner dieser Gegend besitzen wir mehrere genaue Mitteilungen: ג) S. 'Aruch 1 צי־ף. 3)■Wie z. B. 1םכיו־ (Gen. 33,17). 3) Vgl. גיפנץ (t. awi xviii, 16) — גיפדת (Ber. 44a); םכנ־ח - סכנין (ZDPV, 1910, 39: SmtavTj). So auch in der Bibel: ישימון und ישימות Hildesheimer, Beitr. 23). ' *) Saphir. הארץ, Nr. 1521.