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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1919-01-01 · Heft 3 · p. Seite 267

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
63 (1919)
Issue
Heft 3
Article
Philologisch-historische Miszellen
Date
1919-01-01
Page
Seite 267 (sequence 15)
Language
German
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Philologisch-historische Miszellen. 267 323 (sub 5) ff. gezeigt habe1 2) ורצוצא) וךציצא)/ syr. רצצא /ורציצא!/ »Küchlein«, »ein eben aus dem Ei hervorgegangenes München«, vom Stamme ורץ; arab* »das Ei mit einem Ruck legen«; Es ist ja auch an sich undenkbar, daß ein Men sehen-Embryo נחדציצא genannt werde, und wie kommt noch ein Femininum zu einem männlichen »Embryo«—1ו]דציצא/ das dazu ja komtntm ist?! Die Identifikation von »Ukban« (1. Nathan«; נתן das alle Texte und parallele Quellen haben darf nicht gestrichen werden^ Sohn Anans, mit dem fünften Nachfolger des Anan, mit »Mar Ukban» dem Sohne Nechemjas, ist auch recht gewaltsam. Der spätere »Mar Ukban« ist ja auch durch b. Sab. und BB. (s. oben) als Sohn Nechemjas bezeugt, genau wie er im סע״ז steht. Es darf also daran schlechthin nicht gezweifelt werden (Krauß sagt: freilich als Sohn Nechemjas hingestellt«, S. 16, als wäre es unsicher!). Und daß Nathan erst als fünfter Nachfolger von Anan zur Herrschaft gelangte, ist obendrein undenkbar3). 1) Nöldeke, von 5. 4. 17, teilt mir freundlichst init, daß es wie ich schon Siegm. Fränkel, Zeitschr. f. Assyr. 22, 206 ff. erklärt habe. 2) Zu Nr. 3 bei Krauß (S* 16 f.) möchte ich noch folgendes bemerken: Wenn das folgende ארץ ישראל bei Huna jedenfalls das eigentliche Palästina meint, so kann nicht ein ein paar Zeilen vorher stehendes ארץ ישראל das »Palästina« der Sittacene meinen, wenn auch ארבאל an sich das babylonische Arbela meinen konnte. Es wäre auch auffallend, weswegen gerade bei Chizkia der Ort seines Begräbnisses angegeben wird; anders aber, wenn dieses א״י das eigentliehe Palästina meint, da ist es recht begreiflich, daß dies hervorgehoben wird. Daß dieser Fall in der talmudischen und midraschischen Literatur nicht erwähnt wird, wie dieses bei Huna mehrfach aus anderer Quelle bezeugt ist, ist doch kein Beweis dagegen, wie Laz. 20f. und Krauß meinen. Das wird wohl bloß zufällig sein, und bei Huna habe wohl auch seine Beziehung zu Rabbi dazu beigetragen. — »Mar Ukba« des j. Sota IV 19d .רבי מר עוקבא הורי בארבלי ist auch nicht »unser wohlbekannter Mar Ukba«, der »in Arbela seine Schule hätte« (Krauß S. 14), so daß daraus etwa auf eine Beziehung der Exilarchen zu Arbela geschlossen werden könnte. Denn vorher 19c heißt es עקביה שאל לי׳ חנינא וכר, was dem טר עוקבא des b. Ket. 60b entspricht

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