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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 4 · p. Seite 407

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 4
Article
Die Konsekrierung der dritten Stadtmauer Jerusalems
Date
1917-01-01
Page
Seite 407 (sequence 16)
Language
German
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Die Konsekrierung der dritten Stadtmauer Jerusalems. 407 alles eher als naive Frage lautet die Antwort: Um das Gefühl der Sicherheit im Herzen des Volkes zu erhöhen. Gerade weil die Gefahr von Norden her drohte; gerade weil die Stadt hier am wenigsten befestigt war, hat man der neuen, noch auszubauen־ den Mauer einstweilen durch die religiöse Weihe zu ersetzen gesucht, was ihr vor der Hand an natürlicher Stärke noch fehlte. Die Frage, von weichen zwei Mauer-Einweihungen in Megillath Thaanith die Rede ist, findet in dem von mir rekonstruierten Schoiion zu Nr. 13 dahin ihre Erledigung, daß sowohl nach dem Tanna kamma als auch nach Abba Saul die eine unter den Makkabäern und die andere unter Agrippa I. stattgefunden hat. Doch die weiteren Fragen: Unter welchem Makkabäer ist die von Neuem ausgebaute zweite Mauer eingeweiht worden? Welche dieser zwei Einweihungen hat am 7. Ijar und welche am 7. Elul stattgefunden? diese zwei Fragen sind noch immer offene. Um sie in befriedigender Weise beantworten zu können, müssen wir die Geschichte der Stadtmauer Jerusalems, wenn auch in raschem Fluge hinweg über die Topographie, durcheilen. HI. Jerusalem war schon unter den Jebusitern eine befestigte Stadt; das wissen wir aus II. Sam. 5, 6. Ob David, nachdem er die Festung erobert und die Stadt ausgebaut hatte, sie mit einer Ringmauer umgeben, wie Joseph us1) Sam. a.a. O. V.9 auffaßt, können wir ebenso auf sich beruhen lassen, wie seine Mitteilung, daß Saiomoh die Stadtmauer von Neuem aufgebaut hat2 * * *). Uns genügt die I. Kön. 3,1; 9,15 mitgeteilte Tatsache, daß er um Jerusalem eine Ringmauer aufgeführt hat. Diese Mauer blieb eine starke *) Antiqu. VII, 3, 2 davtdrfg de r))v re uärco jtöäiv neQikaß&v uai rr/v äKQav övvmpag avrfi, ircohpev ev ccojua. Kai 7teQ1rei%iöag ä7ufj1ekerr)v ra>v rec%cov uareöTtpev ’Icoaßov. 2) Antiqu. VIII, 6, I 9■Eitel Ö^coQa rä r6>v 'IeQOöoÄvpcov %€1%16 ן ßaoikevs jrvQycov JiQÖg äorvcpdÄeiav deöjueva uai rfjg äÄÄrjg öxvQÖm]T0g, nQÖg yäg rö ügicojua vfjg 7rö/Lfi00£ 1)yeiro öeiv Hai rovg izeQißökovg elvai. ravrä re jtQosejzeöuevaoe %ai JtvQyoig afirä jaeyäÄoig itQogegfjQev.

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