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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 3 · p. Seite 317

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 3
Article
Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer und Leopold Zunz
Date
1917-01-01
Page
Seite 317 (sequence 25)
Language
German
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Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer u. Leopold Zunz. 317 ist mein ausführlicher Korrespondent haben mir geschrieben und ersterer mich eingeladen, behufs der besseren Verständigung mich selber nach Prag zu begeben; ich habe eingewilligt, doch nur auf eine Zeit von höchstens drei Wochen. Genannter Juda Pollak, der mit besonderer Verehrung Ihrer gedenkt, ist vermutlich mit Ihrem Lazaridentisch; sein Schwager ist Dr. Schmelkes in Töplitz. Ich bin sehr gespannt auf den Ausgang dieser Unterhandlung, der sicherlich während meiner Anwesenheit in Prag statthaben wird. Höchst wahrscheinlich bin ich über drei Wochen in Prag, wohin Sie einen etwaigen Brief an mich, pr. Adr. des Herrn Juda Pollak, richten können. Ausserdem wünsche ich durch Gegenwärtiges, für die Stelle eines Religionslehrers, welche, ut dicunt, durch die Abreise des Dr. Saalschütz erledigt wird, Ihnen einen jungen Mann, namens M. Sachs zu empfehlen, aus Glogau gebürtig1), jedoch hier seit zehn Jahren wohnhaft, von tüchtigen -Kenntnissen, geistvoll, gediegener Gesinnung und kräftig, der sehr bald mit einer neuen Übersetzung der Psalmen2) auftreten wird, die wohl mehr als ge« wohnliches leisten wird. Mögen diejenigen, die jene Stelle verleihen, wenigstens auf diesen Mann ihr Augenmerk haben und [ihn] unter die candidati zählen, falls es deren bereits gibt. אי//ה von Prag aus ein Mehreres. Mich und meine Frau Ihnen und der Ihrigen empfehlend, bin ich Ihr Freund Zunz. Berlin, 16. April 1835. An den Religionslehrer und Prediger Herrn J. Mannheimer hochw. in Wien. 20. Zunz an Mannheimer. d. d. 19. August 1864. Herrn Prediger Dr. Mannheimer — Wien. Lieber, guter, alter Freund! Ja ich nehme den Handschlag an ünd meine Anrede ist von der Ihrigen das Echo. Wie hat Ihr Schreiben mich ge- J) Vgl. ADB. XXX, 131 ff. \ V;' 2) Sie erschien noch in demselben Jahre bei Veit u. Co.

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