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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 2 · p. Seite 232

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1917-01-01
Page
Seite 232 (sequence 13)
Language
German
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232 Besprechungen. Stellen enthalten waren und-wo auch über Materien der Reinheit und Unreinheit gehandelt wurde1). So ist z. B. der ganze Art. טמא im Aruch einfach dem מגלת סתרים entnommen, wiewohl der Namen Nissim s erst gegen Ende des Artikels erwähnt wird und wiewohl der Namen des Werkes nicht genannt ist, vgl. aber Hillel b. Eljakims Kommentar zu Sifra ms. Wien 116, foi. 160b: ור״ן ז״ל פי׳ במגלת סתרים הכי טדקאט׳ רחמנא טמא (im Aruch (•כלוט,) כטומאת גדתה ילפינן דטשכבה (דמשכב זבה טומאת ערב כטומאת גדתה וכף; dannfoi. 95bור״ן ו״ל פי׳ במגלת סתרים •־ טומאת הגויות כגון שרץ וזב וזבה וטמא טת; טומאת קדושות היינו טומאת פרה ופרים הנשרפים דאית להר קדושה ומטמה וטייחי מדתני בתום׳ שבועות בס״פ ר׳ נתן אומר טומאת הגויות ולא טומאת הקדושות יצא השורף.את הפרה ואת הפרים והמשלח את השעיר שהן טומאת קדושות (vgl. auch noch Aruch, s. v. גויה). Weiter wissen wir, daß Nissim im מג״ס auch Responsen, die er früher an Fragende gerichtet hat, aufgenommen hat (s. mein אנשי קירואן, S. 39). Es ist auch nicht ausgeschlossen, daß das Ganze ein gaonäisches Responsum ist, da Nissim auch solche in dieses sein Werk aufgenommen hat (s. das.). Schließlich konnte auch die erste Hälfte arabisch und die andere hebräisch sein, da die Sprache dieses Werkes eine gemischte war (s. das., S. 3S). Sehr interessant ist Abschnitt IV, der über die Zusätze in unserem Kommentar handelt (S. 98—112). Es sind das meistens Erklärungen, arabischer Glossen, sowie griechische Glossen oder Etymologieen griechischer in der Mischna vorkommender Wörter, aber auch Zusätze anderer Art. Sie sind vor allem dadurch erkennbar, daß sie den Zusammenhang stören. Da nun der Glossator sowohl arabisch als auch griechisch verstanden hat, so vermutet wohl E. mit Recht, vorausgesetzt, daß alle Glossen von einem und demselben Glossator herrühren, daß er ein Süditaliener gewesen ist. Es kommt noch hinzu, daß an einer Stelle (Kel. XVI, 7), die ebenfalls sich als Glosse erweist, von .לשון רומי ואדומי die Rede ist, also von Latein (eigentlich Mittellatein) und• Italienisch.; In Abschnitt V (S. 30 נ —2 נ נ) werden die Benützer des Kommeniars namhaft gemacht. Die ersten unter ihnen sind: Abulwalid, von פירשנום לתלמידינו hat er auch vielleicht die Wendung ועוד הניח מקום לתלמידים לפרש gebraucht. ג) Wahrscheinlich also stammt auch das Zitat in 56 § ראב״ן, wo ebenfalls von Unreinheiten gehandelt wird, ebenso aus dem מגלת ־ י' י.סתרים

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