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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 2 · p. Seite 217

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1917-01-01
Page
Seite 217 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 217 36—68, aus dem 2. Buch die Einleitung, Auszüge aus dem 3. und das ganze 5. und 6. Kapitel. Zum Unterschiede von der Langeschen- Übersetzung ist diejenige von C. •viel freier, häufig nur eine Inhaltsangabe in der Formelsprache; auch gibt er in vielen Fällen die hebräischen Buchstaben des Textes mit Ziffern wieder, während Lange die üblichen Buchstabengrößen dafür setzt. Die zahientheoretische Abhandlung des Lewi ben Gerson ist nach einer Handschrift aus der Sammlung Cod. Basiliensis F. II. 33 herausgegeben worden, welche infolge ihrer Unleserlichkeit große Schwierige keilen für die richtige Deutung bereitet hat. Die Arbeit ist jedenfalls erst nach dem Jahre 1342, und zwar in hebräischer Sprache verfaßt und im Aufträge des Bischofs Philipp von Vitry ins Lateinische übersetzt worden. C. bringt nur den lateinischen Text ohne das hebräische Original und ohne Übertragung ins Deutsche. Aus dem Inhalt der Schrift sei hervorgehoben, daß sie den Beweis für den Satz enthält, daß es außer 1, 2, 3, 4 und 8, 9 keine aufeinander folgenden harmonischen Zahlen gebe. Unter einer harmonischen Zahl versteht Lewi jede Potenz von 2 oder von 3 und das Vielfache der Zahl 2. 3—6. ln anderer Bedeutung findet sich der Begriff der harmonischen Zahl: schon bei Abraham ibn Esra. (S. hierüber Silberberg, Sefer Hamispar S. 109). Aus welchem Grunde Lewi die soeben definierten Zahlen harmonisch nennt, wird von C. nicht erklärt; auch dem Ref. ist diese Definition aus der mathematischen Literatur nicht bekannt. Außer den genannten beiden Werken über Algebra hat Lewi noch je ein größeres über Trigonometrie — die von Petrus für Clemens VI ins lateinische übersetzte Abhandlung de sinibus chordis et arcubus — und Geometrie — verfaßt, letzteres im wesentlichen ein Kommentar zu Euclids Elementen. C. vermutet nach einer Notiz des josef del Medigo, daß Lewi noch andere bisher nicht aufgefundene geometrische Bücher geschrieben habe. Ein solches über das Parallelenaxiom. ist uns in einem einzigen Fragment in München unter der von den Kopisten herrührenden Überschrift חבור חכמת התשברת erhalten geblieben. Eine eingehende Diskussion der letztgenannten Schriften gibt uns C. in dem 6. Kapitel seiner Arbeit unter der Überschrift «Lewis mathematische Leistungen.« Die ersten vier Kapitel schildern 1. Die Religionsphilosophie und Mathematik, Lewis Wiedererweckung aus der Vergessenheit, 2. Zeitumstände, Heimat, 3. Lewis geistigen Entwicklungsgang und literarische Laufbahn, 4. Charakteristik seiner Monatsschrift, (מ . Jahrgang. lü

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