Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 61 (1917)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer und Leopold Zunz
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 96 (sequence 8)
- Language
- German
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96 Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer u. Leopold Zunz; hat [um Mißverständnis vorzubeugen, nenne ich meinen Mann, ich meine den Hern! Muhr]1). ■— Auch dem Präsidenten2) muß ich Sie bitten, mich zu empfehlen. Grüßen Sie ihn, sobald Sie ihn sehen von Ihrem Freunde Mannheimer. Meine Braut stattet Ihnen und der Ihrigen hiermit durch mich ihren herzlichsten Glückwunsch ab — indem sie ihre Theilnahme bezeugt für Alles was Ihnen erfreulich ist — Leben Sie wohl und werden Sie recht glücklich — dabei wünsche ich Ihnen aber noch Ruhe, das Glück, das Ihnen beschieden ist, genießen zu können. Ruhe von Innen und von Außen: אמן. Der Obige. Notiz von Zunz auf der Rückseite: erhalten 26. Okt. 1821, Beantw. 22. Aug. 1822. 3. . Zunz an Mannheimer. Herrn Katecheten J. N. Mannheimer, Kopenhagen. Berlin, den 2 2 August 182 2. Würdiger Freund! Nach vielen geheimen Mißhandlungen gegen mich hat endlich die sogenannte Kommission des hiesigen Tempels ihr Werk gekrönt und mich abgesetzt3); ich kann es ihnen nicht verdenken, das ערב ובקר השכם ושלח die Wahrheit zu hören, ist verdrießlich und Juden, die zugleich reich und unwissend sind, aber □פרנסי und Geldstolze, können bekanntlich Wahrheit x) Die in eckigen Klammern stehenden Worte hat der Schreiber nachträglich eingeschoben. Über Joseph Muhr (geb. 26. Septbr. *772 in Berlin, st. 29. Januar 1848 das.) vgl. Brann, der älteste jüdische Gem.-Verband in Preußen (Festschrift zum 70. Geburtstage Martin Philippsons), S. 344. 2) Gemeint ist Israel Jacobson, der Präsident des ehern. Westfälischen Konsistoriums in Cassel, vgl. ADB. XIII, 619 und MS. 1914, S. 81 ff. 3) Maybaum a. a. O. S. 10.