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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1916-01-01 · Heft 2 · p. Seite 100

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
60 (1916)
Issue
Heft 2
Article
Die talmudische Literatur der letzten Jahre
Date
1916-01-01
Page
Seite 100 (sequence 8)
Language
German
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100 Die talmudische Literatur der letzten Jahre, Den Text begleiten Fußnoten, enthaltend Quellen- und Paralleiennachweise, in der bekannten breitspurigen Weise Bubers. Da der Text wenig Neues bietet, so ist auch in den Anmerkungen das meiste aus den Anmerkungeil Bubers zu Sefer ha־Oreh und Hurvvitz’ zu Machsor Vitry bekannt. Dem vorliegenden zweiten Heft ist eine ausführliche Einleitung zum Siddur beigegeben. Sie handelt in 14 Abschnitten über: 1. Das Verhältnis des Siddur zu Raschi; 2. Verzeichnis der Stellen im Siddur, in denen Raschi als רבי oder רבינו schlechtweg bezeichnet wird; 3. Autoren, die den Siddur zitieren; 4. Alfabetisches Verzeichnis der im Siddur angeführten Gaonim und alten Lehrer; 5. Verzeichnis der im Siddur erwähnten Schriften; 6. Die Quellen, aus denen der Redaktor geschöpft hat; 7. Responsen Raschis; 8. Verzeichnis der Erklärungen talmudischer Stellen; 9. Der Siddur und der Pardes; 10. Der Siddur und das Machsor Vitry; 11—13. Beschreibung der Hand- Schriften; 14. Verzeichnis der Fremdwörter. Auch die Einleitung bietet nicht viel Neues, da der größere Teil ihres Inhaltes in Bubers Einleitung zum Sefer ha-Oreh1) enthalten ist und vieles andere aus Hurwitz’ Einleitung zu Machsor Vitry bekannt ist Buber selbst hätte, wenn es ihm gegönnt gewesen wäre, seiner Arbeit die letzte Feilung zu geben, vielleicht manches ganz weggelassen oder erheblich gekürzt; Freimann stand dieses Recht gewiß nicht zu, oder er hat aus Pietät gegen Buber von dessen Material nichts wegstreichen wollen. Freimann hat Bubers Material geordnet und für den Druck vorbereitet, hie und da auch ergänzt. Bubers Noten reichten bis 5. 281, Nr. 582; von da bis zum Ende des Siddur hat Freimann die Anmerkungen geschrieben. Mit dem Siddur ist das sechste2) Sammelwerk aus der Schule ב> SS. 66—88, 154 ff. 2) Mir scheint es sicher, daß der Verfasser des Ma’asse ha- Geonim zum Kreise der Schüler Raschis gehört und wenigstens eine Zeit lang in Frankreich gelebt hat. Vgl. Monatsschrift 1912, S. 316 f. und Epsteins Einleitung S. XIII und S. XXI v. רבי. Dafür spricht auch

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