Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1914-01-01 · Heft 5 · p. Seite 551

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
58 (1914)
Issue
Heft 5
Article
Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten
Date
1914-01-01
Page
Seite 551 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2829132-2829859-2829865-2893230--41517-2893277
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten. 551 siedelte nach Cassel über, wo sie am (29. Elul 5599 =) 8. September 1839 starb. Ihre Grabschrift lautet: פי׳ט אשת חיל וטובת שכל | עטרת בעלה ותפארת בניה | תורת אל היתה בליבה | ויראת שט' מעוזה J כפיה פרשה לעני | וידיה לאביון דרה האשה היקרה מינדל | אשת הרב מהור״ר טענדל שטייגהארט. נפטרת בליל ש״ק כ״ט אלול ונקברת | ביום כ״ט בו תקצ״ט לפק1 2). So war, wie die Institution des Konsistoriums selbst, auch das Paderborner Oberrabbinat, das ihm sein Dasein in letzter Linie dankte, eine ephemere Schöpfung, deren selbständige Existenz mit dem ersten und einzigen Inhaber des Postens wieder verschwa^dף. Auch des Ravensberger Oberrabbinatsbezirkes Entstehung geht auf das Konsistorium zurück, und auch er teilte, wenn es uns auch an bestimmten Nachrichten fehlt, sehr wahrscheinlich das Schicksal des Nachbarbezirkes. Friedheim war erster und letzter Inhaber dieser Würde3). Am längsten erhielt sich das Oberrabbinat von Münster und der Mark unter dem langlebigen Abraham Sutro4•). Abgesehen von x) Mitteilung des Herrn Horwitz hier. In den Casseler Adreßbüchern für die Jahre 1835—1839 wird Henriette Steinhardt, verwitwete Gattin des Consistorialraths, aufgeführt. 2) Ueber Steinhardts Vorgänger in Warburg siehe oben S. 462 und 472. 3) Ueber Friedheim s. oben S. 546. Auch vor ihm hat es in Bielefeld Rabbiner gegeben. Der letzte scheint um 1797 verstorben zu sein. Vgl. oben S. 548. *) Ueber Sutro vgl. oben S. 463, 469 f., 550. Vgl. auch Gesamtarchiv der deutschen Juden a. a. O. S. 12, Anm. 1, wo 1800 wohlin 1810 zu ändern ist, sowie S, 47 ff. Siehe ferner Jew. Enc. s. v. Abraham Sutro. Sutro wurde 1810 als Lehrer und Rabbinatsadjunkt in Beverungen vom Konsistorium bestellt. In letzterer Eigenschaft hatte er das Kreisrabbinat Warburg, dessen Amtssitz Beverungen war, zu verwalten. Ueber sein Gehalt siehe Tableau von 1811, S. 559. Nach Jew. Enc. s. v. soll er um 1814 Lehrer in Reichensachsen gewesen sein, was ich nicht nachprüfen kann. Vgl. dagegen oben S. 548. 1814 scheint er Warendorf erhalten zu haben. Im gleichen Jahre in

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.