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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1914-01-01 · Heft 3 · p. Seite 328

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
58 (1914)
Issue
Heft 3
Article
Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten
Date
1914-01-01
Page
Seite 328 (sequence 3)
Language
German
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328 Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten. längeres hebräisches Gedicht zu Ehren Hamburgs und des neugewählten Rabbiners der portugiesischen Gemeinde da• selbst, des bekannten Chacham Bernays. Sehr ansprechende hebräische Gedichte von ihm finden sich in dem von Rosen• bach herausgegebenen hebräischen Kalender* 1 * *) für 5585 (1824/5) und 5586 (1825/6). Das letztere druckt der Kalender für 1838/9 wieder ab. Nach Auflösung des Konsistoriums scheint er wie sein Kollege Rosenzweig8) in Cassel verblieben zu sein8). Als Seminar und Schule, unter den Auspizien des hochverdienten Redakteurs der Allgemeinen Zeitung, Jakob Pinhas, im Jahre 1824 ihre Auferstehung feiern durften, da bewarb sich neben Moses Büdinger und anderen auch der einstige erste Lehrer der Konsistorialanstalt um eine leitende Stellung an dem neuen Institut4) und erhielt sie zugleich mit Büdinger5 * *). Aber der neue Wirkungskreis sollte ihm nur drei Jahre vergönnt sein. Am 23. Oktober 1827 starb er im Alter von 58 Jahren8). Er Chewra Bickur Cholim u-Qemiluth Chassadim, 8 Thammus 1821, hatte er eine deutsche Rede gehalten und auf dieselbe ein hebräisches Schlußgebet folgen lassen. Dieses Schlußgebet ist dem im Text genannten Vortrag beigegeben. l) בינה לעתים. Verfertigt und herausgegeben von A. Rosen״ bach, Cassel. Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerei. Fürst »Bibi. Jud.« s. v. gibt das Jahr 5587 au. s) Vgl. w. S. 333. *) Das Adreßbuch von 1819 verzeichnet Rosenbach, Schullehrer Carlshafer-Straße (die jetzige Kastenaisgasse) Nr. 452. *) S. weiter. *) An Qehalt erhielten Rosenbach wie Büdinger je 200 Taler. (Akten. Königlichen Regierung hierselbst.) Büdinger wird erster Leh״ rer und Inspektor, Rosenbach nur erster Lehrer genannt. *) Der Todestag ergibt sich aus Büdingers Gedächtnisrede auf ihn. (2. Marcheschwan 5588.) Siche auch Bericht des Vorsteher״ amtes an die Regierung vom 16. April 1828. Stein a. a. O. S. 11 und Amram a. a. O. S. 23 haben irrtümlich den 28. (statt 23.) Oktober. Rosenbachs Witwe erhielt eine Unterstützung von 20 Talern. (Antrag des Vorsteheramtes bei der Regierung vom 13. Dezember 1827.) Der Bericht des Vorsteheramtes gibt den 20. Oktober als Sterbetag an.

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