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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 4 · p. Seite 434

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 4
Article
Die Familie Schemtob in ihren Beziehungen zur Philosophie
Date
1913-01-01
Page
Seite 434 (sequence 16)
Language
German
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434 Die Familie Scbemtob in ihren Beziehungen zur Philosophie. Tätigkeiten, da es, auf die Vorstellung der getrennten Intelligenzen und Gottes sich erstreckend, den Menschen mit den höchsten Dingen in Verbindung bringt. Durch das Denken wird der Mensch Gott und den Engeln ähnlich, denn wie die Glückseligkeit Gottes und der Engel im Denken besteht, so wird auch der Mensch in der Ausübung seiner Denktätigkeit die höchste, ihn der Gottheit annähernde Glückseligkeit genießen.1) Daraus aber folgt noch durchaus nicht, daß die im Denken bestehende Glück- Seligkeit des Menschen ewig sei und auch nach dem Tode fortbestehen müsse, ebensowenig wie sich aus der Annähme, daß die Glückseligkeit des Sängers im Singen besteht, der Schluß ergibt, daß diese Tätigkeit in Ewigkeit fortdauern müsse. Wäre A. der Ansicht gewesen, daß das Denken, weil die Glückseligkeit des Menschen ausmachend, auch nach dem Tode fortdauern müsse, so hätte er eine Ansicht von solcher Wichtigkeit in unserem Buche, wie in der Physik und Metaphysik nicht verschwiegen. Aus der größeren Vollkommenheit eines Wesens folgt auch gar nicht seine längere Dauer. So sind die Tiere vollkommener als die Pflanzen, und die vernunftbegabten Menschen vollkommener als die Tiere, und dennoch gibt es Pflanzen, die eine längere Dauer als manche Tiere, und Tiere, die eine längere Dauer als die Menschen haben. Ebenso kann der denkende Mensch, obgleich er vollkommener als der nichtdenkende ist, von diesem an Lebensdauer übertroffen werden, denn die vom Denken begründete Glückseligkeit ist von ihrem eigenen Wesen und nicht von ihrer Fortdauer bedingt. Auch daß der Mensch nach A. durch sein *) Eth. N. X. 8. 1178, b. 8: •jQ §g teXsCoc süSonjAOvfa 0׳n ■8■?- wp'/lTMOi TS? I0TTIV SVSpVEUX, X0d IVTSÜtlsV CCV q>0CVSfo). ׳TOÖ? ö'SOV)!; yap [/.aXiffva Ü71s1>.7i<pa|zev pcaxapiou? xal suSa£pt,ovoc? slvai. xpa^st^ hi 7t0L«5 äxrovsZyLcu 5(psd>v aÖTOt?; das. 21: c5gts ■f\ toö ö-soü evspfsta., p.ttxap16׳r71׳tru X1a<p£pou<7ix, •9,S{0p7yrwo av sh\, xal töv ä.vfrpomvtav 0־ ח־ס txutvj cuY'pevssTraT'o süBcM{J1,ovwc<äT;<xT1־r) x. t. X♦

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