Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Familie Teomim
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 356 (sequence 16)
- Language
- German
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356 Die Familie Teomim. das Rabbinat in Holleschau, wo er am 14. Adar II (16. März) 1704 starb. Er hinterließ zwei Söhne, Josua Feibel, Rabbinatsbeisltzer in Chodziesen, der mit R. Akiba Eger in Briefwechsel stand, und Jakob Teomim (Zwillinger), der 1818 bis 1850 Rabbiner in Czempin war und dort starb* 1). XII. Jehuda Ar je Lob (Löbusch), Sohn des Jakob Fränkei Teomim aus Breslau und Nachkomme des Josua Feibel und Chajim Jona Teomim; er lebte später in der Nähe von Krakau und ist Verfasser von מלחמת אריה in קבוצת הגאונים על מסכת עריות (Lemberg 1821; Nachdruck von עדות נאמנה Dessau 1813)2 * * * * *). Mit dem Familiennamen werden weiter genannt: XIII. Jona Landsofer8), Sohn des Sofer Elia Bunzlau und der Gitel Brandeis in P r a g. Wie aus der untenstehenden Familientafel ersichtlich ist, hatte Gitel als Urenkelin und Namensträgerin der zweiten Tochter des hohen R. Löb in Prag einen gefeierten und bedeutsamen Stammbaum aufzuweisen. Dem Landschreiber Elia Bunzlau, Sohn des Karpel, der im Frühjahr 1702 starb, folgte wenige Wochen später dessen Gattin ins Grab (Hock S. 55). ihr Sohn Jona Landsofer, der sich in Prag schon in früher R. Ezechiel Landau in Prag. Lewin (Geschichte der Juden in Lässa, S. 337) verwechselt diesen Arje Jehuda Löb b. Samuel mit dem oben ,Nr. V, 2 genannten Arje Jehuda Löb b. Josef, Rabbiner in Brody; der dort genannte Samuel b. Josef Teomim war nicht R. Lobs Bruder, sondern dessen Vater. 1J Vgl. Heppner-Herzberg, Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden in den Posener Landen, S. 367. s) Vgl. Freimanns Notiz in der Ztschr. f. hebr. Bibi. III, 127 und 186. י) Er führte seinen Namen und Stammbaum auf Chajjim Jona Teomim (קיקיון דיונה) zurück, der auch in Prag geboren war; vgl. die Unterschrift des R. Jomtob, Herausgeber der שו*ת מעיל צדקה, der ihn הגאון הרב המפורסם החסיד מוהר״ר יונה לנד סופר תאומים nennt. Landsofer Landschreiber; Lieben (Galed, Deutsch er Teil, S. 29) schreibt irrtümlich Landshofer.