Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Familie Teomim
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 348 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2829132-2829851-2829855-2892198--40474-2892309- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Głogów 1× ep/1047915
- Opatów 1× ep/1047788
- Pinsk 1× ep/1045440
- Vilnius 1× ep/1000947
OCR text
348 Die Familie Teomim. bekleidete nacheinander die Rabbinate von Z 01 k i e w (1688), Sluzk (1687—1691), Pinsk(1695—1700) und Przemysl, wo er c. 1702 starb1 2 *). Von seinen Kindern werden genannt: JehudaJona, Rabbiner in Rosinoi; Aron, Scliwiegervater des R. Salomo b. Meir; Pinchas, Rabbiner in Wisch nitz; Saul in Mo hi lew und Leibusch, dessen Sohn Maier Fränkel Rabbiner in Meseritsch war; eine Tochter des Isack Meier Teomim war mit R. Arje Löbusch, Rabbiner in O p a t o w, verheiratet. 3. Jakob Teomim (st. 1722), dessen Oattin Jitle eine Tochter des R. Anschel Schulhof in Prag war, weshalb ihr Gatte sich auch den Namen Schulhof beilegte; sie hinterließen zwei Kinder, Jona und Baruch (Hock S. 3S6, b). 4. Chiskija Josua Feibel Teomim (s. u. S. 849, No. V). 5. Josua Feibelmann (vgl. die Approbationen zu קיקיון דיונה Amsterdam (1770). 6. Sorl (st. 1715) war dreimal verheiratet; zuerst mit R. Mordechai b. Heschel von Krakau*), dann mit R. Samuel b. R. Mose Mendels, und zuletzt mit R. Aron Teomim in Krakau (s. o.)s). 7. Eine andere Tochter war an Avigdor Kara4), Sohn des Schneior Phöbus aus Wien (st. 1643) verheiratet, der Rabbiner in Opatow, Konstantin und Großglogau war5); der Sohn Elieser war großer Kabbalist; die Tochter Sara war die Gattin des Rabbiners Jakob in Wilna. 8. Eine dritte Tochter wurde die Gattin des vor- *) Im ם' היוצרות (Amsterdam 1682) und לקוטי שושנים Jeßnitz 1720) wird sein Name erwähnt; vg!. Friedberg לוחות זכרון, S. 66. Approbationen von ihm, s. דעת קדושים, S. 95; vgi. auch Harkavy-Fest- Schrift, S. 415; Freimann, Ztschr. f. Hebr, Bibi. 1910, S. 118 f5. 2) Vgl. Landshuth, Berliner Rabbinen, S. 116. *j Vgi. דעת קדושים, S. 95; Hock, 5. 386. -4) Vgl. Wachstem, S. 219; der bei Frankl, Inschriften, Nr. 3 Genannte gleichen Namens war vielleicht sein Großvater. ‘) lm ם׳ כתנות »ור (s. o.) sind verschiedene talmudische Erkläruagen von ihm verzeichnet,