Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Familie Teomim
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 349 (sequence 9)
- Language
- German
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Die Familie Teomim. 349 nehmen Israel Mose Josef Norden; deren Sohn war der reiche Jizchak Sekle (דעת קדושים S. 96 und 102). V. Chiskija Josua Felbel Teomi m1), geb. c. 1654 in G r o d n o, Rabbiner in Z ü 1 z und dann in Pr zemysl, wo er Nachfolger seines Bruders Isack Meir (s. o. No. IV, 2) war; wegen ausgebrochener Streitigkeiten verließ er diese Stelle und übersiedelte nach Breslau. Hier ließ er 1719 ein Flugblatt unter dem Titel תקע שופר drucken, worin er seinen Unwillen über die ihm in Przemysl widerfahrenen Kränkungen zum Ausdruck brachte2). Er schrieb auch polemische Glossen zu R. Meir Eisenstadts פנים מאירות unter dem Titel פנים מסגירות (s. 1. 1715)3). Er starb c. 1726 in Breslau und wurde in Krotoschin begraben, ebenso wie seine Gattin Perl, die Tochter des R. Löb b. Secharja (hohe R. Löb) aus Krakau, die am Sabbat, 14. Siwan (30. Mai) 1722 starb4 *). Ihre Kinder waren: 1. Chajjim Jona (s. u. S. 351, No. IV). 2. Arje Löb, Rabbiner in R z e s z o w und L e i p n i k, dessen Sohn Josef (st. 1782)6) Rabbiner in Ostrawze, Opatow, Posen und Lublin war (seine Gattin war die Tochter des R. Natan Nata in T u r b i n und Enkel des R. Baruch Rapoport in Fürth6). Ein Sohn dieses Josef *) Steinschneider im cat. Bodi. 4750 und 6053 trennt irrtümlich Chiskija Teomim von Josua Feibel Teomim. 2) Das Büchlein wurde jüngst von Freimann in der Harkavy- Festschrift veröffentlicht und ist auch in Sonderausgabe erschienen (Frankfurt a. M. 1909). ר Vgl. תקע שיפר s. A., s. 5. 4) Mtsciir. 1898, S. 326; vgl. auch Kaufmann, Letzte Vertrei־ bung, S. 81. 6) Das genaue Sterbedatum ist nach Nissenbaum לקורות היהודים בלובלין, S. 94 der 18. Tischri (26. September) 1782, wonach דעת מ דוש ים, S. 109 zu berichtigen ist; sein Name steht auch in לוחות עדות, unter den Gelehrten in Lublin, die zugunsten des Jonaian Eibeschütz ein״ traten. 6) Vgl. meine Geschichte der Juden in Fürth I, 34 (S. A.)