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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 3 · p. Seite 319

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 3
Article
Die Makamen in der hebräischen Poesie der orientalischen Juden
Date
1913-01-01
Page
Seite 319 (sequence 6)
Language
German
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der orientalischen Juden 319 großen Zahl ist aber der, daß viele Makamen auf einem und demselben Ton stehen, ihre Tonleiter aber unterscheiden sich dadurch, indem ihre Stufen mittels Halb- und Vierteltöne verschieden geordnet sind. Manche Makamen gleichen sich in ihren Tonleitern, beginnen aber von verschiedenen Haupttönen. Zur ersteren gehören : Bajat, Saba, Higaz, ‘Uschag, Busöiik, Schuri und Duga, die alle von einem und demselben Hauptton beginnen. Zu den letzten gehören r Rast und Mahur; Irak, Siga und Aug; Garga, Sasgar und ‘Agam; Aschirän und Hus£ni; Sunbula und Higaz; Bajat, Muhajer und Erzbar; Higaz und Uzal. Man teilt die Makamen in Haupt- und Nebenmakamen ein. Letztere sind spätere Bildungen auf Grund der betreffendenHauptmakamen und haben die Tonreihe derselben. So sind Isfahan und Schawrak Nebenmakamen des Higaz, Röhaw von Bajat, Pengka von Nawa, Ramöl und Hisar von Siga Schuri von Bajat, Must’aar von Higaz. Diese letzteren beiden angegebenen Gattungen werden oft mit einander bei der Ordnung des Diwans verwechselt, da nur tüchtige Fachmusiker deren feine Unterschiede kennen. Daher kommt es, daß in vielen Diwanen bald der eine, bald der andere der verwandten Makamen angegeben sind. Was die Reihen- Ordnung der Makamen betrifft, so gelten hierin zwei Principien, 1. die des gemeinschaftlichen Haupttones und 2. die Reihe der Haupttöne in der Skala. Diese Skala, die den Tönen des arabischen Instruments ‘Ud nachgebildet wurde, hat folgende Tonreihe: 1. Jaga, hat keinen Makam 2. Aschirän, auf ihm beginnt Makam ‘Aschirän 3. Iraq, » > » » 4. Rast, 5. Duga, 6. Siga, ‘Iraq. Rast und Nahäwand Bajat, Saba, Higaz, Uschag, BusSIik, Schuri und Duga. Siga, RamSl.

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