Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Makamen in der hebräischen Poesie der orientalischen Juden
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 318 (sequence 5)
- Language
- German
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318 Die Makamen in der hebräischen Poesie (persisch) Busölik, die Kußweise. (Liebesweise der Perser, die der ׳Uschakweise der Araber ähnelt.) (arabisch) Nawä, persisch der Schöne, arabisch der Vernunftvolle Modus. » Mahurani, dem Mahur ähnliche Modus. » Muhajer, der wunderliche Male. (persisch) Sunbula, die Rose der Tonweisen. (arabisch) Ramel, der sandige Gesang. » Hisär, der eingeschlossene Mak. (persisch) Aug, persisch »auk« der hohe Tonmodus (um eine Oktave höher als ’Irak). (arabisch) Must’aar, der entlehnte, (von einem anderen Mak.) » Schuri, der Ratgebende (verbindet Bajat mit Rast.) Zu 4 gehören: (persisch) Si־ga, die dritte Stufe, (beginnt vom dritten Ton) ־־ Sas-gar, die sechste Stufe? (beginnt vom sechsten Ton?) » Gar-ga, die vierte Stufe, (vom vierten Ton beginnend). » Pen־ga, die fünfte Stufe, (vom fünftenTon beginnend). » Du-ga, die zweite Stufe, (vom zweiten Ton beginnend). Uzäl, der vertiefte Tonmodus. Uzäl ist Higaz ähnlich, mit dem Unterschiede jedoch, daß in Higaz die II. Stufe übermäßig, die III. Stufe Halbton, die IV. Stufe Ganzton, in Uzäl aber die II. Stufe Ganzton, die III. Stufe Halbton und die IV. Stufe übermäßig ist. Vgl. El-Chulay a. a. O. S. 33. Farahnak arab. erfreuend. Unbekannten Ursprungs und unbekannter Bedeutung sind: Erz bär, gleicht Bajat in der Oktave. Sawrak » Higäz » » » Die arabische Musik hat eine Tonreihe von 14 Ganztönen, die in 38 Halbtöne und 48 Vierteltöne geteilt werden. Die Makamen beginnen auf einem Ganzton. Nun müssten eigentlich nur 14 Makamen sein. Der Grund ihrer