Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Makamen in der hebräischen Poesie der orientalischen Juden
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 317 (sequence 4)
- Language
- German
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der orientalisctien Juden. 317 11. Sunbula 12. Schawräk 13. Ramäl 14. Hisär xL15 ״״. Must'aar 16. Schüri Ju«, 17. Duga .IaXmmq Sie sind teils arabischen teils persischen Ursprungs, und wurden 1. von Gegenden und Städten, 2. von Begehnissen, 3. von dem Charakter der Tonweise selbst, 4. von der musikalischen Terminologie abgeleitet. Zu 1. gehören: Higaz, in dieser Gegend übliche Gesangsweise, ‘Iräk, im südlichen Mesopotamien übliche Gesangsweise, ‘Agam,1) in Persien übliche Gesangsweise. Rehaw,2) eine angebliche Stadt, woselbst Pythagoras den 7. Ton erfand. (persisch) Nahawand, eine Stadt im nördlichen Persien, woselbst eine besondere Weise erfunden wurde. » Ispahan, nach der persischen alten Metropole. » ‘Aschiran? Zu 2 gehören: (persisch) Schahnaz, Das Diadem des Schah. Wahrscheinlich Krönungsmarsch. (arabisch) Huseni, der Sohn des heiligen Ali. Klagelied auf dessen Tod. Zu 3 gehören: (persisch) Rast, der gerade Ton. (arabisch) Mahur, der trabende Modus, (in schnellem Tempo und eine Oktave höher als Rast.) » Bajat, der häusliche oder heimische Modus. Als Gegensatz zu den fremden Moden. » Saba, die Rehenliebe; (keusche Liebe.) (Die Weise für Liebeslieder.) » ‘Uschak, die Weise der leidenschaftlichen Liebe. ') Persien wird von den Arabern agam genannt. In Persien aber wird derselbe Mak. Newruuz der neue Tag genannt. ־) Vgl. Ambros a. a. O. Das alte Edessa jetzt ‘Urfa, Syrien OS. "Urha. Vgl. Maclean, Dictionary VS. Oxford 1911.