Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Makamen in der hebräischen Poesie der orientalischen Juden
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 316 (sequence 3)
- Language
- German
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316 Die Makamen in der hebräischen Poesie man die Starrheit des orientalischen Konservatismus, der die Erfindungskraft der Musik ebenso wie in den § i’r der Kaside lahm gelegt hat. Diese Tradition von acht Jahrhunderten ist einem jeden arabischen Musikanten zu Fleisch und Blut geworden, daher auch die Monotonie der arabisehen Musik. Man spricht also in erster Linie vom Makam und dann von dem להד, das nur eine Variation des Tonmodus ist. Indessen steht es einem jeden Musiker oder Komponisten frei, den einen oder den anderen Makam als Thema zu seinem Lahn zu wählen, wodurch mancher Makame gelegentlich, dank der Vorliebe für ihn seitens eines berühmten Sängers, zu großer Popularität gelangte. Solche Popularitäten sind aber nicht immer von großer Dauer; andere Berühmtheiten verdrängen ihn bald. Dieses erklärt, warum manche Makamen in dem einen Diwan stark, in den anderen aber nur wenig vertreten sind oder gar fehlen. Im allgemeinen kann man sagen, daß folgende Makamen immer mehr oder weniger im Gebrauche standen : 1. Rast 9. ‘Iräk 2. Mahür 10. Aug 3. Bajat oLu 12. Röhäw h 4. Saba LvA£> 13. Sasgar 5. Higäz 14. ‘Agam od. Newruuz 6. ‘Uschak oL&x. 7. Busälik (dkjuLwJ 15. Näwa 8. Siga 16. HusSni 17. Garga ci^Ls■ Periodisch auftretende Maqamen: 1. Pengka 6. Muhajer 2. Farahnak 7. Uzäi 3 Mahurani 8. Isfahän 4. Nahäwänd 9. ‘Aschirän 5. ‘Erzbar 10. Schahnäz 3U$ä