Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Familie Schemtob in ihren Beziehungen zur Philosophie
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 6)
- Language
- German
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182 Die Familie Schemiob in ihren Beziehungen zur Philosophie. Von dieser in ihrer Identifizierung Gottes mit der Erkenntnis eine kaum zu überbietende Kühnheit offenbarenden Ausführung1) geht Schemtob ohne jede Vermittlung zu einer schonungslosen Kritik der jüdischen Anhänger der Philosophie über, gegen die er den Vorwurf erhebt, daß sie, die Lehren der Griechen auf das Judentum übertragend, die Grundsäulen der jüdischen Religion erschüttert hätten. Wohl hätten auch frühere jüdische Gelehrte, wie Saadja2) und Abraham bar Chijja sich mit den Wissenschaften befaßt, aber sie nahmen von diesen nur auf, was mit unserer Überlieferung im Einklang stand und hielten unerschütterlieh an den Lehren der Propheten und an dem väterlichen Glauben fest. Im Gegensatz zu ihnen hätten die Späteren geglaubt, die Religion der Vernunft unterordnen zu dürfen, und, sich rückhaltslos zu den Lehren der Griechen bekennend, die Prophetie und die Überlieferung für entbehrlich erklärt; ja sie wären selbst soweit gegangen, die auch von den Bekennern der anderen Religionen angenommenen Lehren umzudeuten, um sie ihren eigenen Anschauungen anzupassen8). xal ׳h eVipysta 'rfi? xava tyiv aXX7!y äpST/jv. Das, X, 8. 1178. b. 3. Zorn Handeln bedarf man vieler Hilfsmittel Tti> ftetopouVTi oüSsvöt töv toioutmv ׳jvpo; ys ׳rv)v sv^pysiav £p&LX, iW tb; stiretv xal sjaw651<& wpo{ Ys vviv ^,swpiav* * 71 S’«vö׳p<0776; sc׳rt ■/.cd -icAzioai au£ij, alpst-cai Ta xar’äpsTTiv Tcpxcc'cetv. Szriazrca S’oüv twv toioütcöv npdi rd ävöp0>wsus<rfra1. r! M TsXsia sbSxipiovIa oti dswpYivixui t£; sotiv ivspysia, xal svtsu&sv otv cpzyzii). Vgl. Zeller, Philosophie der Griechen, II, 2 Abt.*, S. 614, Anmerk. 1. *) Auch Moses Alaschkar hat an dieser Bemerkung schweren Anstoß genommen. Er sagt (a. a. O. S. 14b): וכיש בראות מה שכתב שם בתחלת דברי פיד,י בראש הקדמתו וד. לשינון כי אדון דבל מרוסס אינו אחר בי אם ידיעה ובו׳ עד ידענו אינו כי אם דעת. והנה נתן נדר לאל ית׳,והגביל מהותו ובשלמא אם היד. אומר הוא הידיעה והדעת על דרך שכל ומשכיל ומושכל ניחא. אבל אומרו אינו דבר אחר אלא זה נדר בעדו והודיע מהותו, והנה כפי דעתו השיג מד. שלא השיג שום נברא ולא שום אדם תי ואך לא שום מלאך פסי דברי חיל. . *) Emunot, Einleit. S. 3 b. Saadja wird noch erwähnt IV, 1, S. 25a; das: S. 26a; VII, 1, S. 73a. ’) Emunot, das.: מחשובים הקדידנים במו הגאון רב סעדיה «אין> ז׳־ל